Royals

Hallo ihr Lieben,

das britische Königshaus ist um einen kleinen Prinzen reicher und unsere Mädchenherzen, geben wir es doch zu, träumen ab und an davon einen Prinzen zu heiraten, oder?
Heute habe ich den passenden Roman zu diesem Gedanken.

Royals – Prinz Charming gesucht

( Royals )

Inhalt:


Prinzessinnen kommen in den Himmel. Skandalnudeln überall hin …

Daisy ist alles andere als ins Rampenlicht verliebt. Doch als ihre Schwester Ellie ihre Verlobung mit dem Kronprinzen Alex von Schottland bekannt gibt, ist es vorbei mit der Anonymität. Zur Vorbereitung auf die Hochzeit sollen Daisy und ihre Eltern den Sommer über bei der königlichen Familie verbringen. Schottland ist kalt, das Schloss zugig und Playboy-Prinz Sebastian, Anführer der berüchtigten »Königlichen Chaoten«, macht Daisy das Leben schwer mit uncharmanten Anmachen. Zum Glück gibt es den herablassenden und zugleich irgendwie doch attraktiven Miles, der dafür sorgen soll, dass Daisy das Hofzeremoniell lernt und dabei nicht unter die royalen Räder gerät …


Seiten: 352 Seiten
Autor/in: Rachel Hawkins
Verlag: cbj
Preis: BO 15,-€ |EB 9,99€
ISBN: 978-3-570-16540-9


Lesezeichen:



Erster Eindruck:

Als ich angefangen habe, war ich im royalen Fieber. Ich hab mir sehr erhofft einige nette und ansehnliche Prinzen kennenzulernen.

Fazit: Kommt doch mal in die Pötte!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbj Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Allem voran, ich liebe schwarze Bücher einfach ! Daher ist mir das Buch sofort ins Auge gefallen. Das rosa Täschchen und die Handschuhe erinnern mich jedoch irgendwie mehr an Audrey Hepburn, als an eine Prinzessin oder eine andere königliche Hoheit. Dennoch empfand ich die Gestaltung ansprechend. Der Schriftzug „ Royals“ ist wohl das Schmuckstück des Covers.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Daisy von einem Ich- Erzähler erzählt. Sprachlich gibt es keine großen Auffälligkeiten. Ab und an wird ein Zeitungsartikel, ein Blogeintrag oder eine Liste im Buch dargestellt, welche sich aber so deutlich abhebt, dass es für den Leser erkennbar ist. Besonders ist mir das flüssige lesen aufgefallen und die Schnelligkeit, mit der man durch das Buch kommt. Das ganze Buch folgt einem roten Faden, sodass der Leser keinen Augenblick orientierungslos ist.

Nachdem Ellie, die Schwester von Daisy, den Kronprinz von Schottland heiraten wird, geht es für Daisy noch chaotischer zu, als zuvor. Nicht nur das ihr nun Ex-Freund Geld und Profit aus ihrer Sache schlagen will, nein, auch die Medien fangen an sich für sie zu interessieren. Alles was Daisy will ist Ruhe, doch diese wird nach dieser Nachricht nicht mehr gefunden. Ellie und der Kronprinz überbringen die Nachricht der Königin – Daisy soll zum Schloss gebracht werden und dort einiges über die Etikette und das Benehmen als Teil der Königsfamilie lernen. Der Horror!
Wäre das nicht genug, macht der Bruder des Kronprinzen Avancen und nur sein bester Freund Miles, kann dort irgendwie eingreifen.
Sehr viel Potential für heimliche Liebschaften und Versteckspiele. Genau das, was ein Frauenherz interessiert. Ich will euch nicht zu viel verraten, doch für den einen oder anderen endet es anders, als wie man es bei der Konstellation zuerst vermuten mag.
Ich glaube daran liegt auch ein Teil meiner Enttäuschung, daher kann ich euch nicht sagen, was konkret mich enttäuscht hat. Ich hätte mir einfach ein anderes Pairing gewünscht.
Das Chaos vorprogrammiert war, ist mir klar gewesen, aber in dem Maße und in die Richtungen ist mir dann doch recht ausufernd gewesen. Es gab jedoch auch die eine oder andere Stelle, welche ich doch recht lustig fand. Leider war der Weg der Protagonisten auch etwas zäh, dass ich mir manchmal dachte „Kommt doch mal in die Pötte!“. Das fand ich sehr schade. Entweder mussten Seiten gefüllt werden oder es fehlte an dem Mut zur Charakterentwicklung- ich weiß es nicht. Man hätte einfach mehr daraus machen können.

Daisy ist ein Charakter mit vielen Stärken und Schwächen – ich hatte jedoch immer wieder das Gefühl, dass der Charakter immer auf der Stelle getreten ist. Ich weiß, dass einige Charaktere auch keine Entwicklung brauchen und das ganze Buch hinweg ihrem Charakterbild treu bleiben können, aber Daisy hätte es echt nötig gehabt, damit ich sie wirklich mögen könnte.
Sebastian wird als typischer Playboy dargestellt, mit weichem Kern natürlich. Diese Stereotypen in Büchern, machen es mir nicht gerade leicht ein Buch besonders zu finden oder es noch einmal lesen zu wollen. Dabei finde ich, dass man Sebastian durchaus hätte anders gestalten können. Z.B. hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe gewünscht, wenn man ihm schon einen weichen Kern geben wollte. Auch die Tatsache, dass erst zum Schluss die Konflikte ihn betreffend ans Licht gekommen sind, um dann innerhalb von 2-3 Kapiteln bearbeitet zu werden, fand ich leider nicht wirklich ansprechend.
Der einzige Lichtblick bei dem Ganzen war dann Miles, der mich irgendwie überzeugen konnte. Seine Rolle war eine, die ich am Anfang nicht vermutet habe, mit der ich aber sehr gut umgehen konnte und das Buch dann doch noch interessant gestaltet hat. Seine Art und Weise Loyalität und Zuneigung zu zeigen fand ich süß und wirklich eine Erholung zu anderen Charakteren in diesem Buch.
Charaktere wie Ellie, der Kronprinz Alex und die Eltern, wurden nicht genügen Tiefe gegeben. Sie waren einfach da, denen wurden schnell ein paar Eigenschaften zugeschrieben und das wars. Mir hat einfach das ganze Umfeld gefehlt. Einzig die Prinzessin fällt positiv auf, weil sie dann doch noch was recht unübliches einher bringt.

Insgesamt vergebe ich dennoch drei Lesezeichen. Von den Charakteren her, hätte ich wahrscheinlich nur zwei gegeben, aber mir gefiel der Schreibstil ganz gut. Es hat mir schließlich dennoch etwas Freude und Spaß gebracht zu lesen und das soll nicht unbeachtet sein. Es gilt wie immer – selber lesen und eine eigene Meinung bilden, falls die Inhaltsangabe interessant klingt!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Leser, die Filme wie „Plötzlich Prinzessin“ mögen, werden das Buch ganz in Ordnung finden. Auch Leser, die Bücher mit viel Drama und relativ unterhaltsamen Content lesen wollen, finden sich hier ganz gut zurecht. Erotikfans sollten die Finger davon lassen, denn Erotik gibt es so gut wie gar nicht!

Bis dann,
Flidra

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The Kissing Booth


Hallöchen ihr Leseratten,

heute habe ich euch eine süße Liebesgeschichte mitgebracht, die der eine oder andere von euch sicher schon kennt. Daher wird die ganze Rezension in Gänze kürzer ausfallen, als üblich. Ab und an werde ich auf die Unterschiede zum Flim eingehen und es versuchen möglichst Spoilerfrei zu halten.


The Kissing Booth


Inhalt:

Ihrem besten Freund kann sie alles erzählen – mit einer Ausnahme …

Als die hübsche und beliebte Elle beschließt, für den Schulfasching eine „Kissing Booth“ einzurichten, denkt sie nicht im Traum daran, selbst einmal darin zu sitzen – und noch viel weniger, dass sie bald ihren ersten Kuss von Bad Boy Noah bekommt, dem großen Bruder ihres besten Freundes. Von da an steht ihr Leben Kopf. Denn Noah ist tabu, so hat sie es mit Lee vereinbart. Nicht so leicht durchzuhalten bei dem Jungen, auf den die ganze Schule steht. Aber kann das ein Happy End geben?


Seiten: 459 Seiten
Autor/in: Beth Reekles
Verlag: cbt
Preis: TB 9,99€ | EB 6,99€
ISBN: 978-3-570-31327-5


Lesezeichen:



Erster Eindruck:

Ich hab im Vorfeld den Film gesehen und gefeiert und war auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Film gespannt.


Fazit: Dramaqueen Elle

Vorab:
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.


Das Cover ist, wie die neuere Version aus dem englischen, mit den Darstellern des Films geschmückt. Es ist ganz gut gemacht, aber nicht wirklich was besonders und dem Gerne entsprechend.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Elle von einem Ich -Erzähler erzählt. Wie viele von euch wissen, mag ich diese Art des Erzählens am liebsten. Auch in diesem Buch zeigt sich wieder, das ein Wechsel der Protagonisten oder ein Er-/Sie- /Es- Erzähler bei weitem nicht dieses Ergebnis hätte liefern können. Man hat einfach einen guten Draht dazu, was Elle denkt und fühlt. Wörter und Sachverhalte sind klar und ohne großartige Schwierigkeiten zu erkennen. Die Übersetzer haben wirklich gute Arbeit geleistet. Das Buch lässt sich ohne Probleme fließend lesen. Wenn ihr noch keine Ahnung habt, welches Buch ihr in den Urlaub mitnehmen könnte, das hier wäre ein Kandidat dafür. Durch das leichte lesen und die sommerliche Atmosphäre, kann man sehr gut abschalten.

Viele kennen die Story schon durch den Film, aber für all diejenigen, denen die Handlung nicht bekannt ist, ein kleiner Überblick. Elle ist am selben Tag wie Lee geboren, im selben Krankenhaus und die Mütter beider waren beste Freunde. So tun es auch Lee und Elle gleich und werden die besten Freunde, können über alles reden und sind praktisch unzertrennlich. Bis Elle der Kopf von Noah verdreht wird, der kein geringerer ist, als der Bruder von Lee.
Die Geschichte hat alles, was ein Teenie-Drama braucht. Liebe, Freundschaft, ein großes Problem, Familie und Schule. Ich fand die Geschichte im Buch leider etwas langatmiger, als sie es im Film war. Zumal ich die Problemstellung stellenweise zu übertrieben fand oder bin ich einfach nur zu alt, um es richtig zu begreifen ?

Elle war wirklich eine schwere Kost in dem Buch. Ich fand es teilweise ziemlich krass, was sie da für ein Drama um Dinge gemacht hat, die mit einem ernsten Gespräch vorab durchaus niemals so sehr ins negative gerutscht wären. Auch dieses flippige fand ich übertrieben. Der Charakter der Elle hat mir im Film sehr viel besser gefallen und mit ihr konnte ich dann auch mehr anfangen. Im Buch war sie mir stellenweise einfach zu anstrengend durch ihre Art, nichts zu erzählen.
Bei Lee war genau das Gegenteil der Fall. Er war, im Gegensatz zum Film. Sehr viel besonnener und natürlich reagierender als der Lee aus dem Film. Besonders die Anspielungen mit Noah und Elle am Anfang und im Verlauf der Geschichte machen deutlich, dass er nicht gekränkt gewesen wäre oder so was, wenn Elle mal mit ihm gesprochen hätte.
Noah ist und bleibt einfach ein Bad Boy. Im Film fand ich ihn noch ein bisschen heißer, was wohl am Schauspieler lag. Eigentlich war er im Film so wie im Buch recht gleich aufgezogen. Seine Probleme und seine Charakterzüge wurde im Film übernommen. Das einzige, was mir im Buch dann doch besser gefallen hat, ist die Ausführlichkeit seiner Probleme ,was z.B. die Wahl der Uni oder den Druck von Daheim betrifft.

Insgesamt finde ich, dass das Buch ein netter Zusatz zum Film ist. Falls man den Film noch nicht gesehen hat, sollte man unbedingt erst das Buch lesen, denn der Film wirkt an manchen stellen doch wirklich recht aus der Luft gegriffen (z.B. das erste Mal).


Wem würde ich das Buch empfehlen ?:


Wer Geschichten wie „ To all the boys I've loved before“ oder im allgemeinen gerne Teenie-Dramas liest, der wird sich mit dem Buch sehr gut unterhalten fühlen. Erotikfans können mit dem Buch so gut wie nichts anfangen.


Bis dann,
Flidra

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Buchkauf bei Arvelle [ Unbezahlte Werbung ]


Hallöchen ihr Lieben,

heute habe ich euch mal wieder ein Bericht über Arvelle mitgebracht, denn ich habe wieder bestellt und getestet wie Mangas und Unilektüren aussehen. Darüber hinaus waren noch zwei Bücher dabei.
Lange Rede, kurzer Sinn – fangen wir an !

Ich habe vor fast genau einem Jahr habe ich bereits einen Bericht veröffentlicht ( HIER ) , und will dazu vielleicht sogar den einen oder anderen Vergleich ziehen. Diesmal habe ich erneut einen 20 € Gutschein von Arvelle erhalten und habe dann selbst noch ca. 20,-€ drauf gelegt. Insgesamt bestand die Bestellung aus 5 Teilen.
Hier die genaue Liste:

1. Die Schatten von Valoria – Spiel der Macht
2. Naruto Massiv – Bd. 4
3. Rache und Rosenblüte
4. Die 40 wichtigsten Fälle, ZPO I, Erkenntnisverfahren
5. Skript Strafrecht BT 2


Was genau ist Arvelle?
Für alle diejenigen unter euch, die Arvelle nicht kennen. Arvelle ist eine Webseite, auf der man Bücher kaufen kann, die Mängelexemplare sind oder der Buchpreis aufgehoben worden ist. Im Laufe der Jahre, sind diverse weitere Sachen hinzu gekommen. Mittlerweile sind auch Funko Pops, Lesezeichen, Buchtaschen, Zeitschriften, Lernbücher und Mangas dazu gekommen. Vereinzelt kann man mal einen Kugelschreiber oder sämtliches andere kaufen. Wie ihr seht, die Auswahl ist echt riesig und das Angebot erneuert sich ständig!

Die Bestellung

Die Bestellung läuft genauso ab, wie vor einem Jahr. Es gibt keine Veränderung, denn überall sonst, wird es genauso gemacht. Alles in den Warenkorb tun, was man möchte, zur Kasse gehen, sich anmelden oder einloggen und dann geht man schon zum bezahlen über.

Ich bestelle bei Arvelle ( und das ist häufig :D ) immer über Paypal. Es ist unkompliziert, Arvelle kriegt das Geld sofort und ich kann mich entscheiden, ob ich es jetzt bezahle oder erst in zwei Wochen. Praktisch, oder?

Versand

Nach der Bestellung kommt natürlich der Versand. Ich habe an einem Sonntag bestellt und der Versand erfolgte bereits am Montag, was ich wirklich schnell finde! Die Bearbeitung einer Bestellung ist also wirklich sehr zeitnah und zügig. So ist es aber auch bislang immer gewesen. Das Päckchen war dann am Dienstag oder Mittwoch da. Versendet wurde mit DHL.
Bei einem Bestellwert von 19,-€ wird der Versand von Arvelle übernommen. Alles was darunter liegt, wird pauschal mit 3,95€ berechnet.
Der Versand erfolgt in einem Karton, der, um ausgefüllt zu sein und damit die Ware zu schützen, mit braunem Packpapier gefüllt.
Mit dem Versand war ich wirklich mehr als zufrieden.

Ware

Diesmal habe ich, wie ihr oben lesen könnt, zwei Hardcover Bücher, ein Skript, ein Fallbuch und einen Manga bestellt.
Neu daran sind die Lernbücher ( Skript und Fallbuch) und der Manga.
Die Bücher sind beides Mängelexemplare, wo wirklich nur der Stempel im Buchschnitt war. Ansonsten gab es nicht auffälliges.
Die Skripte sind von einer älteren Auflage bzw. steht die neue Auflage bevor. Selbst da liegt der Preis bei Skripten weit höher im gebrauchten Kaufen, als hier, wo ich beide als Mängelexemplare mit dem Stempel im Buchschnitt bekommen habe. Ich bin zufällig über ein Skript gestoßen und hab dann wirklich eine Reihe juristischer Fachliteratur für das Studium gefunden. Für mich heißt das vor allem, dass mein Studium wieder etwas günstiger gemacht wird und darüber bin ich wirklich sehr froh!
Der Manga ist im gleichen Zustand, wie die anderen zuvor. Nur der Stempel erinnert einen daran, dass es sich um ein Mängelexemplar handelt.
Übrigens gibt es ein neues „Feature“, denn man kann, wenn es mehrere Zustände gibt unter dem Zustand wählen. Dadurch variiert dann der Rabatt. So kann man sich in etwa vorstellen, welchen Zustand das Buch haben wird.

Insgesamt

Nun zur kleinen Preisvergleichsliste, bevor ich euch sage, wie ich die Bestellung diesmal fand.

1. Die Schatten von Valoria – Spiel der Macht - 12,99 € ( 19,99 € )
2. Naruto Massiv – Bd. 4 – 4,99 € ( 9,99 € )
3. Rache und Rosenblüte – 9,99 € ( 17,- € )
4. Die 40 wichtigsten Fälle, ZPO I, Erkenntnisverfahren - 5,99€ ( 12,80 € )
5. Skript Strafrecht BT 2 - 5,99€ ( 19,90 € )

Zusammengerechnet habe ich also für alles 39,95 € anstatt 79,68 €bezahlt. Ein Ersparnis von 40 ,-€, das kann sich doch sehen lassen, oder?
Ihr seht, ich bin wieder sehr begeistert von der Bestellung, dem Service und dem Ersparnis. Vielleicht hat der eine oder andere auch Lust sich mal dort umzusehen. Ich finde immer genügend, daher weint mein Geldbeutel ab und an, wenn ich die Seite nur öffne.

Bis bald,
Flidra



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One more Chance


Hallöchen,

heute gebe ich einem neuen Buch eine Chance! (Haha, schlechte Wortwitz, sorry, aber musste sein :p)

One more Chance

( Cocky Bastard )

Inhalt:

Sexy, schlagfertig und humorvoll - diese Helden machen absolut süchtig

Neues Leben, neuer Job, neue Liebe - so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. Zum Glück macht der sexy Australier Chance nicht nur ihr Auto wieder flott, sondern überredet sie auch, die restliche Strecke nach Kalifornien gemeinsam zurückzulegen. Es folgen die glücklichsten Tage und aufregendsten Nächte, die Aubrey je erlebt hat, aber dann ist Chance auf einmal einfach verschwunden ...

Seiten: 320 Seiten
Autor/in: Vi Keeland & Penelope Ward
Verlag: LYX
Preis: BO 10,-€ | 8,99€
ISBN: 978-3736309142

Lesezeichen: 



Erster Eindruck:

Ich gebe zu, in dem Fall habe ich mich einfach vom Cover leiten lassen. Der Kerl auf dem Cover sieht einfach gut aus und ich wollte sowieso mal was von Penelope Ward lesen, sodass ich mir eigentlich keine Vorstellungen gemacht habe.

Fazit: Ein gutes Buch zum abschalten

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom LYX Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Wie oben erwähnt, ist auf dem Cover ein sehr attraktiver Mann zu erkennen. Es ist sehr dunkel gehalten und hat insgesamt eine sehr sexy Ausstrahlung. Das Cove ist aber nicht untypisch für das Genre. Im Grunde gibt es als nicht ganz so viel zu sagen, als das es ansprechend wirkt.

Das Buch wird uns in der Ich-Perspektive in zwei Sichten erzählt. Einmal aus der Sicht von Aubrey und einmal aus der Sicht von Chance. Es ist recht flüssig und einfach geschrieben und enthält so gut wie keine Stolpersteine. Zumindest kann ich mich an keinen erinnern. Ich empfand es als recht leichte Lektüre. Es gibt keine sprachlichen Auffälligkeiten, außer, dass es an manchen stellen doch etwas herber wurde.

Die Story beginnt, als Aubery in ihr neues Leben unterwegs ist. Weg von allem und einen neuen Anfang starten. Da hat sie aber nicht mit gerechnet, dass auf dem Weg dorthin, bereits ein neues Leben für sie beginnt. Während sie an einer Raststätte halt macht um zu verschnaufen, fällt ihr Chance auf, der wenige Augenblicke später ihr neuer Reisebegleiter wird. Zu allem Überfluss, ist er nicht der einzige, der sich ihr anschließt. In tierischer Begleitung, legen sie den Weg in ihr neues Leben zurück, doch nach einigen Tagen, in denen Aubrey und Chance ihre Gefühle entdecken, macht sich Chance aus dem Staub und Aubrey versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie versucht damit abzuschließen, bis Jahre später Chance wieder auftaucht und alles durcheinander bringt.
Die Geschichte ist in meinen Augen recht einfach und einiges ist vorhersehbar. Beim lesen empfand ich zwar einen roten Faden und wusste worauf das alles hinaus will, war aber an keiner Stelle wirklich überrascht. Eine Frau, die ein neues Leben beginnen will und ein Kerl kommt ihr in die Quere und lässt sie zurück, nur um später wieder um sie zu kämpfen. Ihr seht, dass die Beschreibung einfach nichts neuartiges beschreibt. Das macht das Buch und die Geschichte nicht schlecht.
Die Chemie zwischen Chance und Aubrey hat gepasst und ich habe es wirklich gerne gelesen, weil es einfach war. Selbst die erotischen Szenen waren für mich recht leicht dahin gelesen. Es war nichts, wo ich groß bei nachdenken musste und zum abschalten nach einem schweren Tag, ist das Buch von der einfachen Thematik perfekt. Der Ziegenbock war was lustiges, was die Story doch aufgepeppt hat, aber ich empfand ihn an vielen Stellen als zu viel. Das eine oder andere mal, wurde seine komische Eigenschaft zu oft erwähnt, was mich dann mit den Augen rollen ließ. Bis auf diese Umstände war das Buch, wie bereits erwähnt, seicht und angenehm zu lesen.

Aubrey ist ein Charakter, dem wir oft in Büchern begegnen, die sich im eine Protagonistin drehen, die aus ihrem Leben ausbrechen will. Sie ist von ihrem Leben bislang nicht gut behandelt worden, Enttäuschungen in der Liebe und auch so ist privat wirklich viel schief gelaufen. Daraufhin versucht sie mutig zu sein und einen Schritt zu gehen, den sie sich bislang nie getraut hat. Etwas naiv, aber entschlossen macht sie sich auf den Weg. Ihr Entwicklung hat mir im ersten Teil des Buches nicht so sehr gefallen. Ich fand dieses doch recht schnell zusammenfinden der Beiden auf einer sehr intimen persönlichen Ebene unglaubwürdig und nicht unbedingt nachzuvollziehen. Dafür hat sie mir dann im zweiten Teil etwas mehr gefallen. Da fand ich auch, dass sie etwas mehr von sich überzeugt war, was ihr gut tat. Insgesamt ein Charakter, mit dem ich zum Schluss dann doch umgehen konnte.
Chance ist ein großes Problempaket. Anders kann ich ihn nicht beschreiben. Er hat so viele Probleme und das nicht nur in die eine Richtung. Ich wusste gar nicht, dass man so viele Probleme auf einmal haben kann. Ich verstehe die Probleme und sie sind einzeln verständlich. Alles zusammengenommen lässt das Gesamtpaket zu überladen wirken. Ich mochte Chance Art Witze zu reißen. Im zweiten Teil wird er mir jedoch zu viel zum Stalker. Stellenweise hat mir seine Art sogar etwas Angst gemacht. Mag sein, das es da draußen einige Leser gibt, die ihn dadurch als sehr attraktiv empfinden, aber mich hat es abgeschreckt, wenn ich ehrlich bin.
Es gibt zwar andere Charaktere, aber ich hatte das Gefühl, dass es nicht mal wirklich Nebencharaktere waren. Falls euch da mehr interessiert, nimmt das Buch gerne zu Hand und schaut, welche Charaktere es noch zu entdecken gibt.

Ich kann nicht oft genug sagen, dass man das Buch, egal welche Bewertung es bekommen hat, selbst lesen sollte, wenn es einen anspricht! Für mich war es ein angenehmes Buch, welches ich aber nicht noch mal lesen werde. Auch Penelope Ward werde ich in Zukunft etwas ausklammern.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:


Leser, die gute erotische Bücher suchen, denen würde ich zu einem anderen Buch raten. Leser die eine lockere Liebesstory suchen, die sind hier genau richtig. Die eine oder andere erotische Szene ist zwar enthalten, aber der Fokus liegt auf der Liebesstory.


Bis dann,
Flidra

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H.O.M.E. - Das Erwachen

Hallöchen ihr Lieben
heute will ich euch ein Buch vorstellen, welches mich doch recht überrascht hat.

H.O.M.E. - Das Erwachen


Inhalt:

Erwacht aus einem perfekten Traum?

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

Seiten: 448 Seiten
Autor/in: Eva Siegmund
Verlag: cbt Verlag
Preis: BO 13,-€ | EB 9,99€
ISBN: 978-3-570-31230-8



Lesezeichen:



Erster Eindruck:

Vom Cover und der Inhaltsangabe her, wusste ich nicht, ob mich ein Sci-Fi Abenteuer erwartet.
Das Cover zeigt aber unter anderem auch den Berliner Fernsehturm und daneben futuristische Gebäude. Ich hab mich zu Anfang auf eine Zukunftsversion von Berlin eingestellt..

Fazit: Überraschend aktuelle Themen

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Wie oben erwähnt, zeigt das Cover eine mögliche Zukunftsversion von Berlin . Das Cover ist aber wie eine Spielkarte gestaltet, die auf der unteren Seite, richtig herum, Berlin zeigt und oben, falsch herum, ein großes Gebäude, das wie ein Schloss aussieht. Während ich das Buch gelesen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr dieses Cover zum Inhalt des Buchs passt.

Uns wird die Geschichte in der Ich- Perspektive vorwiegend aus der Sicht von Zoë erzählt. Ab und an gibt es kurze Kapitel in unregelmäßigen Abständen, die aus der Sicht der „Gegner“ verfasst sind. Der Schreibstil ist sehr dynamisch und flüssig, weswegen sich das Buch recht zügig lesen lässt. Das Worldbuilding ist soweit recht gut, denn ich konnte mir beim lesen alles vorstellen und auch eine Zukunftsversion in der Art und Weise scheint nicht mal wirklich unrealistisch. Insgesamt war ich vor allem am Schluss vom Stil begeistert, denn als man weiter in die Geschichte gezogen wurde, wurde es beim lesen automatisch schneller. Es gibt so viele Bücher, bei denen dies nicht gelingt.

Zoë hat alles in ihrem Leben. Sie ist erfolgreich, bei allen beliebt und Jonah. Doch was, wenn all das keiner Wirklichkeit entspricht ? Was, wenn du aufwachst und plötzlich bist du im Krankenhaus, abgemagert, in einer anderen Stadt und hast plötzlich eine Familie, wovon du nicht ein Mitglied kennst.
Ja, genau das ist Zoë passiert. Nicht nur, das sie aufwacht und einem neuen Leben „gefangen“ ist, nein, sie ist auch in einer anderen Welt gefangen. Es herrscht Wasserknappheit und große Armut. Auch ihre Familie ist davon betroffen, selbst wenn es ihnen noch besser geht als den einen oder anderen. Die Geschichte ist sehr kompakt und ich könnte mir gut und gerne vorstellen, dass man sogar noch mehr in diese Welt hätte investieren können. Ich hätte gerne noch viel, viel mehr über die gesellschaftlichen Probleme erfahren. Es gibt einen zweiten Band, wo ich nicht sicher bin, ob dieser in Gänze das aufgreift, was ich darüber lesen wollen würde. Dennoch empfand ich das Buch alles andere als „zu wenig“ oder „überladen“. Es war ein Maß an Informationen, welches mich neugierig zurückgelassen hat.
Thematisch gesehen, gibt es zwei Problempunkte, die es auch in unserer jetzigen Gesellschaft gibt. Auf der einen Seite, ganz klar, die Wasserknappheit. Vor ein paar Tagen konnte man überall lesen, das wir jetzt schon auf "Pump" leben. Natürliche Ressourcen werden immer weniger und dennoch treibt es die Menschheit weiter und diese im Buch dargestellte Realität, könnte uns auch treffen, wenn wir Wasser als selbstverständlich nehmen und es so nutzen und verschwenden, wie wir es heute tun. Daher ist der Aspekt, wie sich den Menschheit mit Wasserknappheit entwickelt, sehr interessant gewählt.
Der zweite Aspekt ist deutlich schwieriger zu greifen. Wir Leben in einer Zeit, in der wir eine Brille aufsetzen und in eine 3D Welt abtauchen können. Nur wo das alles hinführt, das ist noch nicht ganz absehbar. In diesem Buch wird eine sehr krasse Art und Weise dargestellt, wie ein Gehirn manipuliert werden kann. Ich fand es teilweise erschreckend, dass es durchaus so weit gehen könnte.
Ich will euch aber nicht zu viel vorweg nehmen. Es lohnt sich aber zu lesen, wenn man sich für diese Themenschwerpunkte interessiert.

Zoë... Ja, Zoë hat mir am Anfang etwas Probleme bereitet. Sie war nicht ganz einfach. Sie war recht von sich eingenommen und akzeptierte zu Anfang rein gar nichts. Ich konnte aber Verständnis dafür aufbringen, dass sie in eine Situation geraten ist, die sie völlig aus ihrem Leben gerissen hat. Im Verlauf der Geschichte bessert sich ihr Charakter und ich war am Ende wirklich überrascht, dass ich die starke Entwicklung, als völlig natürlich ansehen konnte. Der einzige Kritikpunkt hier, war dieses zwanghafte festhalten an Jonah. Vielleicht hängt das auch mit dem Altersunterschied von ihr und mir zusammen, aber ich konnte an manchen Stellen nur den Kopf schütteln.
Tom war der große Bruder, den ich mir immer gewünscht hätte. Jemand der einen beschützt und gleichzeitig genügend Freiraum gibt. Auch wenn er zum Schluss immer weniger einsetze hatte, ist er eine sehr wichtige Person in diesem Buch. Er ist der einzige in der Familie, den Zoë irgendwie erkennt und mit dem eine Bindung aufbaut. Ich empfand ihn als sehr angenehm und bedacht.
Kip ist ein Freund von Tom, den Zoë anziehend findet. Seinen Charakter würde ich insgesamt als sehr neugierig bezeichnen. Er ist in manchen Situationen verschlossen, wenn es um seine Familie und Vergangenheit geht. Öffnet sich aber Stückchen für Stückchen Das was mich an ihm gestört hat, war die irgendwie plötzliche Bindung zwischen ihm und Zoë. Nach gefühlt ein paar Stunden, waren die beiden so gut wie die besten Freunde. Das hat mich leider etwas abgeschreckt und ihn als „Boyfriend“- Material anzusehen.
Weitere Charakter müsst ihr beim Lesen selber entdecken. Aber alles in allem finde ich die Charaktere gut ausgearbeitet, wenn auch die Welt etwas mehr bietet.

Insgesamt hat mich die Story und das Setting echt umgehauen, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe. Die Charaktere waren dagegen nicht unbedingt etwas neuartig, aber dennoch in Ordnung. Ich werde mir demnächst den zweiten Band bestellen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Fans von Dystopien werden hier auf ihre Kosten kommen. „Die Bestimmung“ oder „Tribute von Panem“ war euer Ding? Dann wird dieses Buch euch wirklich mitreißen, denn es ist eine ähnliche Mischung.


Bis dann,
Flidra






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Game - Lust ohne Liebe (3)

Konichiwa meine Lieben!

Heute gibt es wieder eine Rezension zu einem Manga. Diesmal ist es Band 3 einer Reihe, solltet ihr also noch nichts davon gelesen haben, würde diese Rezension euch spoilern.

Eine kurze Info am Rande, damit ihr euch weder über die Kürze, noch über die Art der Rezension wundert. Folgebände werde ich nun recht kurz rezensieren. Das heißt, dass ich nun eher auf Inhaltliche Dinge eingehen werde oder wenn es wirklich eine krasse Veränderung gibt in Sachen Zeichenstil, Charaktere oder Inhalt, dann auch darauf. Daher fällt auch die Empfehlung weg, denn bei Band eins steht meist die Empfehlung schon bei.

Game – Lust ohne Liebe
( GAME – SUITS NO SUKIMA Vol. 3)


Inhalt: 


Aus dem Spiel zwischen Sayo und Kiriyama scheint sich langsam mehr zu entwickeln – bis Kiriyama plötzlich gegen die Regeln verstößt. Ist das das Ende ihrer aufkeimenden Beziehung oder gibt es doch noch eine Chance, das Spiel von vorne zu beginnen?

Seiten: 192 Seiten
Mangaka: Mai Nishikata
Verlag: altraverse
Preis:  7,-€
Bände: 5 (Ongoing)

Kirschblüten: 



Fazit: Der dritte Band schwächelt

Das Cover ist wieder recht anzüglich. Dem Zeichenstil bleibt Nishikata aber treu.

Wie auch in den vorherigen Bänden, bleibt der Zeichenstil so, wie er war.
Einzig und das ist es, was mich an dem Manga stört, ist der fehlende Text. Es wird in dem Manga mehr über Bilder gesprochen bzw. es wird versucht, sodass die tatsächliche Lesezeit gesunken ist.

Letztlich soll dieser Manga den Plot in der Hinsicht voran bringen, dass beide nun irgendwie merken, das sie den anderen brauchen. Ehrlich gesagt, war das auch schon alles, denn Band drei hat sehr viele Sex Szenen und dabei sprechen die Charaktere nicht. Ihre Gedanken liest man leider auch viel seltener, was mich leider etwas enttäuscht hat. Der zweite Band hat sehr gute Ansätze gezeigt, die in diesem Band wieder rückläufig waren.

Leider kann ich dadurch zum Inhalt weniger schreiben, außer, dass nun beide beruflich nicht mehr so viel zu tun haben und sich nun größtenteils nach der Arbeit sehen. Darüber hinaus gibt es einen Streit, bei dem beide alles in Frage stellen.

Insgesamt bin ich also doch recht enttäuscht davon, dass in diesem Band sehr viel mehr Wert auf den Sex gelegt wurde, als auf alles andere. Ich hoffe dieser „Durchhänger“ hält nicht an und Band vier hat dann inhaltlich mehr zu bieten.


Bis dann, 
Flidra
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Laqua


Hallöchen ihr Lieben !

Heute stelle ich euch ein Kinderbuch vor, welches sowohl für jung, als auch für alt geeignet ist. Dieses Buch habe ich innerhalb einer Leserunde mit Lena und Ney gelesen – danke ihr beiden süßen Bücherwürmer!

Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel
Inhalt:


Ein gruseliger, zugiger alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter. Na großartig! Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht die Sache für die beiden Geschwister auch nicht besser. Als dann auch noch ihre Großkusine Sara verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein fantastisches Abeneuer, das seinesgleichen sucht.

Seiten: 384 Seiten
Autor/in: Nina Blazon
Verlag: cbt
Preis:  TB 9,99€ | EB 8,99€

Lesezeichen:

Erster Eindruck:

Das Cover spielt viel darauf an, dass es um Wasser gehen wird. Ich hatte bis dato nie was von Nina Blazon gelesen und nur Gutes gehört. Daher, bin ich mit doch mit einigen Erwartungen heran gegangen.

Fazit: Moment – war das wirklich ein Kinderbuch?!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover finde ich in dem Blauton wirklich schön gelungen. Es ist vielleicht keins, was mir auf den ersten Blick aufgefallen wäre, aber durch den Klappentext, bin ich dann doch noch überzeugt worden. Es ist recht schlicht und bis auf den Titel, ist auf dem Cover nicht unbedingt etwas auffällig. Das Cover der Hardcoverausgabe ist komplett anders und zeigt viel mehr über die Story. Bei dem Hardcover gefällt mir die Farbgebung aber nicht, da ist mir die Taschenbuchausgabe lieber.

Die Geschichte wird uns aus zwei Sichten in Form eines Er-/Sie-/Es- Erzählers erzählt. Zum einen aus der Sicht von Kristina, unserem Hauptcharakter, und dem Antagonisten, dessen Namen wir im Laufe der Geschichte erfahren. Beide Sichten sind optisch im Buch getrennt und für den Leser deutlich sichtbar. Während Kristinas Sicht ganz schlicht in Standardschrift und weißem Hintergrund abgelichtet wird, wird die Sicht des Antagonisten immer auf einem rauchigen Hintergrund mit kursiver Schrift und einer Gondel abgebildet. Diese Dinger erkennt man als Leser im Verlauf der Geschichte wieder und empfindet sie immer passender.
Der Schreibstil ist recht flüssig und verständlich, bis auf die eine oder andere Eigenart, die mir aufgefallen ist und mich etwas im Lesefluss gestört hat. Zum einen, wird besonders am Anfang ständig ein italienisches Wort oder ein italienischer Satz benutzt und im nächsten Moment direkt übersetzt. Man mag dadurch dieses „venezianische Feeling“ bekommen, mich hat es nur gestört, weil es doppelt gemoppelt war. Dann hatte ich auch immer wieder das Problem, dass die Perspektive der Autorin ein Schnippchen geschlagen hat, denn ständig war etwas von „Kristina hat dies“, „Kristina hat das“, „Kristina macht jenes“ oder „Kristina sah das“ zu lesen. Diese Häufung ist immer eine der Gefahren bei diesem Erzähler, der einen negativen Eindruck hinterlassen kann. In diesem Fall konnte das Buch diese Art gerade eben noch vertragen. Dennoch gibt es für diese Aspekte leider einen Abzug bei der Bewertung.
Insgesamt muss man der Autorin zu Gute halten, dass sie einige Stellen dennoch bildhaft und sprachlich schön gestaltet hat, sodass der Erzählstil im Ganzen in Ordnung ist.

Kristina, die über Weihnachten mit ihrem Bruder, ihrer Tante und ihrer Uroma im Hotel ihrer Uroma in Vendig ihre Ferien verbringen muss, wirkt zu Anfang überhaupt nicht begeistert. Ihre Uroma ist eine grausige alte Schreckschraube und arbeiten darf sie auch noch. Während sie am Abend zusammen saßen, entdeckt Kristina am Fenster eine gruselige Gestalt, die ihre Fassade hochklettert und auch sonst, scheint das Hotel von Geistern heimgesucht zu werden. Einige Dinge von Jan werden geklaut und als Kristina und Jan , den vermeintlichen Täter schnappen, stellt dieser sich als Pippa heraus, die Schwester von Luca. Beide gehören der Familie Pezzi an, die sich ja so gar nicht mit ihrer verstehen, aber geklaut hat Pippa nichts und auch sonst sind die beiden doch irgendwie Kinder, die vollkommen okay sind, oder? Wer hat also Jans Sachen gestohlen, sind wirklich Geister unterwegs?
Soweit die Geschichte und zwei Fragen, die uns die ganze Geschichte über verfolgen. Das malerische Venedig dient hierbei als Kulisse eines interessanten Abenteuers, in dem sämtliche Familienangehörige eine Rolle spielen. Es ist zwar ein Kinderbuch bzw. ab 10 Jahren geeignet, doch an manchen Stellen war ich so verwundert, dass es sich wirklich ein Kinderbuch sein soll. Die Geschichte folgte einem klaren Ziel, hatte so viel Spannung, Fantasie und den nötigen Schuss an Einzigartigkeit. Am Anfang war ich zwar doch recht skeptisch, denn Venedig, Gondeln , Magie – klingt nach Zeitenzauber. Dann hat Kristina auch noch das kratzen am Nacken, wenn etwas passiert? Dennoch kann ich euch sagen, dass diese Geschichte eine ganz andere ist! Es dreht sich zwar auch um einiges in der Vergangenheit und es wird auch das eine oder andere davon erzählt, aber hier geht es weder um irgendwelche Portale, noch darum die Welt zu retten. Es ist eine Geschichte, die viel mehr von der Magie der Stadt, den wunderschönen Schauplätzen und den tollen Charakteren lebt. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Konflikt, der wirklich gut und angemessen in die Geschichte verwoben wird, sodass es nicht nur um die Vergangenheit oder die Magie geht. Insgesamt, hat das Buch also inhaltlich eine menge tolles zu bieten. Mir fiel es immer schwerer von Kapitel zu Kapitel nur die abgesprochenen Leseabschnitte zu lesen.

Kristina ist ein Mädchen, dass am Anfang sehr emotional und intuitiv handelt ohne viel nachzudenken. Sie ist nun mal noch nicht erwachsen und ab und an ist es natürlich etwas leichtsinnig, was sie vor hat. Zuerst will sie auch nicht unbedingt wahr haben, dass etwas übernatürliches dahinter stecken könnte, kommt aber doch recht schnell dahinter und lässt sich auf das ganze Abenteuer ein. Anders wie in vielen Büchern ist sie nicht die „Auserwählte“, was mir an ihrem Charakter besonders gut gefallen hat. Sie will sich weder in den Vordergrund drängen, noch will sie alle Aufmerksamkeit.
Ähnlich ist ihr Bruder Jan. Er leidet sehr darunter, dass die Mutter von ihm und Kristina bei seiner Geburt gestorben ist und fragt sich ständig, was wäre, wenn es ihn nicht geben würde. Der Konflikt, den er mit sich trägt, rund um seinen eigenen Wert wird am Ende wirklich toll gelöst und daher bin ich wirklich begeistert von dieser Entwicklung.
Pippa und Luca sind beides Charaktere, die ich wirklich gut leiden konnte, denn trotz ihres Unglücks geben sie nicht auf. Sie kämpfen weiter, was mir besonders Luca sympathisch gemacht hat. Man merkt jedoch, er besitzt eine gewisse Engstirnigkeit und durch die Schicksalsschläge versucht er immer besonders erwachsen zu wirken.
Weitere Charaktere wie Sara , will ich nicht beschreiben, weil es sonst spoilern könnte. Dennoch finden selbst Nebencharaktere Platz und sind toll ausgearbeitet. Erstaunlich für ein Kinderbuch fand ich auch die Ernsthaftigkeit und die Herangehensweise der einzelnen Charaktere.

Insgesamt macht diese Geschichte Lust auf mehr! Ich würde unglaublich gerne demnächst ein Buch der Autorin lesen, welches sie für erwachsene Leser geschrieben hat.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Fans von Venedig und Zeitenzauber, sowie Rubinrot, werden dieses Buch verschlingen. Auch wenn es ein Kinderbuch ist, so hat es mich mit weit über 20 Jahren begeistern können!
Erotik oder große Liebesgeschichten sollte man, was auch irgendwie klar ist, nicht erwarten.

Bis dann, 
Flidra

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Iskari 2 - die gefangene Königin

Hallöchen zusammen!

Heute will ich mit euch wieder in eine Wüstenregion reisen. Wenn ihr bereits die Rezension zu Iskari Band eins gelesen habt, dann kommt ihr in eine bereits bekannte Welt.
Daher die kurze Info – die Rezension enthält Spoiler für den ersten Teil! Man kann dieses Buch aber auch losgelöst von der Reihe lesen.
Nun geht’s aber los!

Iskari Band 2 – die gefangene Königin
(Iskari Book two – the caged queen)


Inhalt: 

Um ihr Volk zu retten, gibt die stolze Roa ihre Freiheit auf und heiratet den jungen Drachenkönig Dax. Obwohl sie einem anderen versprochen war. Und obwohl sie Dax für den Tod ihrer Zwillingsschwester Essie verantwortlich macht. Nur als Königin kann sie ihrem Volk Frieden bringen.
Doch dann entwickelt sie tatsächlich Gefühle für Dax. Bis sie von den Feinden des Drachenthrons ein unglaubliches Angebot erhält: das Leben ihrer Schwester für den Tod des Königs. Wie wird Roa sich entscheiden?

Seiten: 400 Seiten
Autor/in: Kristen Ciccarelli
Verlag: Heyne
Preis:  HC 17,- € | EB 13,99 €



Lesezeichen: 


Erster Eindruck:

Das Cover gibt im ersten Moment keinen Einblick auf den Inhalt. Durch die Inhaltsangabe wird aber klar, dass wir nun eine andere Hauptprotagonistin haben und zwar die uns bekannte Roa. Von Drachen wird leider kein wirkliches Wort verloren.

Fazit: Eine spannende Fortsetzung!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.
Das Cover ist als solches nicht großartig verändert worden. Das deutsche Cover entspricht dem originalen Cover.
Wer genau hinsieht, erkennt nun anstatt eines Messers, eine Feder. Erst im nachhinein bzw. beim Lesen ist mir klar geworden, dass dies keine zufällige stilistische Abänderung ist. Im Gegenteil. Es geht in diesem Teil nämlich nicht um Drachen, sondern auch um einen ganz besonderen Falken.
Ansonsten bleibt mir zu dem Cover nichts weiter übrig zu sagen. Es ist in Ordnung und wird wohl auch in Zukunft keins meiner Lieblingscover werden.

Der Erzählstil und die Sprache bleibt sich im Endeffekt treu. Man wir wieder von einem Er-/Sie-/Es- Erzähler durch die Geschichte geleitet und begleitet hierbei nun Roa, die neue Königin. Die Zwischenepisoden, die von der Vergangenheit oder alten Geschichten erzählen, sind immer noch so geblieben, wie im ersten Buch. Sie sind klar abgegrenzt und man erkennt sie. Sie unterstützen auch weiterhin den Plot.
Auch den kurzen Kapitel wird treu geblieben und dem Effekt „Ich lese noch ein Kapitel“, sodass man das Buch nicht so einfach aus der Hand legen kann. Im Großen und Ganzen wieder ein Buch, welches man durchaus auch unterwegs lesen kann.

In diesem Buch geht es, wie schon erwähnt, um Roa.
Roa haben wir Leser im ersten Band kennengelernt. Am Ende des ersten Bands heiratet sie Dax, den Drachenkönig und Bruder von Asha und wird damit die Königin und Schwägerin von Asha. Dies ist jedoch erst einmal alles andere als eine Liebeshochzeit, denn Roa heiratet Dax, damit dieser die Buschländer, ihre Herkunft, unterstützt und sie hatte im Gegenzug dann genug Männer gestellt, um den einstigen König zu stürzen. Doch was die beiden verbindet, ist unter anderem noch Roas Zwillingsschwester Essie. Essie ist vor mehreren Jahren gestorben und die Schuld daran gibt Roa Dax. Alles in allem viel Stoff für Komplikationen. Roa sieht Dax teilweise als Stümper und Trottel und damit unfähig zum regieren. In ihr wächst die Angst, dass dieser ihr „Volk“ nicht retten wird, sodass sie immer unsicherer wird, ob sie das Richtige getan hat.
Themen wie Liebe und Verrat, aber auch Magie und Mythen werden hier aufgegriffen und zu einer recht typischen Geschichte verarbeitet. Was das Ganz in meinen Augen inhaltlich so besonders macht und vom ersten Teil abhebt, ist die Chemie zwischen Roa und Dax. Klar wird es genügend Leser da draußen geben, die von diesem „0 8 15“ Gedanken abgeschreckt sein werden, aber die Leser kann ich beruhigen. Durch die Magie und die Wendungen, empfindet man diese Art von Geschichte nicht als „schon gelesen“.
Als besonderes Element gibt es die sogenannte Losgabe, um die herum sich die ganze Geschichte aufbaut, welche direkt am Anfang des Buches erwähnt wird. Hierbei geht es um eine Nacht im Jahr, in der man Daheim alle Fenster schließen, alle Kerzen auspusten und sich ruhig verhalten soll. Denn in dieser Nacht streifen Geister umher, die von ihren Liebsten noch nicht "losgelassen" wurden und richten Unheil an. Ich fand sie wirklich gut erklärt und als Brauch passend.

Wie bereits erwähnt, ist Roa unser Hauptcharakter und hat zu Anfang einen ganzen Berg an Problemen. 
Nicht nur, dass sie jemanden heiraten muss, den sie nicht liebt, nein, sie liebt sogar Theo, einen anderen Mann mit dem sie zuvor verlobt war. Diese Liebe tauscht sie jedoch für ein Versprechen ein. Sie will ihrem „Volk“ helfen, indem sie Königin wird, doch während den ersten paar Sitzungen des Rates wird ihr bewusst, dass Dax sie wohl über den Tisch gezogen haben könnte. Durch diesen Umstand, reagiert Roa mehr als nur emotional und plant kurzerhand etwas verbotenes. Roa kann aber nicht nur deswegen Dax nicht ab. Essie, ihre Zwillingsschwester ist gestorben, während er weiterhin lebt. Das ist für sie, die ihre Schwester über alles liebt ein Umstand, den sie nicht hinnehmen kann und unternimmt alles, um Essie bei sich zu behalten. Roa ist am Anfang doch recht energisch und impulsiv aufgetreten. Dafür, dass sie immer in dem Glauben war viele Dinge besser zu wissen, handelte sie doch recht unüberlegt, was ich nicht als negativ empfand, sondern viel mehr verstehen konnte, dass sie am liebsten alle zum Teufel gejagt hätte. Ihr Charakter entwickelt sich stark im Verlauf der Geschichte. Roa wurde mir immer sympathischer, weil sie immer mehr angefangen hat auf das große Ganze zu blicken.
Dax ist am Anfang eine Schnarchnase, wie er im Buche steht. Er schläft auf den Versammlungen ein, tut nie etwas förderliches und flirtet die ganze Zeit. Dieser Charakter ist für mich der Inbegriff eines krassen Strategen. Den all das, was er andere glauben lässt, was er ist, ist so viel anderes als das, was er tatsächlich ist. Besonders am Ende dachte ich mir immer wieder, das es vielleicht alles vorhersehbar ist, wenn man in der Position als Leser ist, aber als Charakter, der dort in der Geschichte wäre, hätte ich mich wohl auch täuschen lassen.
Essie, die Zwillingsschwester von Roa ist zwar gestorben, aber es hält sie noch etwas in der Welt und sie ist seit einigen Jahren als Falke ein ständiger Begleiter von Roa. Als Falke, sitzt sie Roa meist auf der Schulter und durch eine telepathische Verbindung, können die beiden miteinander kommunizieren. Leider hat man nicht ganz so viel von diesem Charakter mitgekriegt, aber ich fand das was man mitbekommen hat, sehr interessant. Zumal die Zerrissenheit dieser Seele an einigen Stellen sehr gut deutlich gemacht wird. Ich lasse hier bewusst einiges von den Hintergründen aus, um euch nicht stark zu spoilern.
Weitere Charaktere sind ebenso gelungen und insgesamt haben mir die Ausarbeitung der Charaktere in diesem Buch am besten gefallen.

Zusammenfassend bin wirklich begeistert von diesem zweiten Teil, denn selten passiert es, dass mich ein zweiter Teil mehr begeistern kann als es der erste tut. Es war nur sehr schade, dass es weniger Drachenaction gab. Ich freue mich schon auf den dritten Teil, der aber mit Sicherheit erst 2020 erscheinen wird und hoffentlich wieder mit mehr Drachen!
[ Der dritte Teil im englischen ist für November 2019 geplant.]

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Jeder, der den ersten Teil mochte, wird auch den zweiten Teil mögen. Man kann auch den zweiten Teil losgelöst vom ersten lesen, denn die beiden Geschichten verbindet im Grunde nur die Welt und ein paar Charaktere. Leser, die gerne dramatische Liebesstorys lesen, die sind hier richtig, solange diese Geschichten auch Fantasy beinhalten dürfen.

Bis dann, 
Flidra
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Nur für diesen Moment

Hallöchen ihr Lieben,

endlich komme ich wieder dazu euch ein Buch vorzustellen. Heute geht es um ein Buch, welches ich nur ungern mit Lesezeichen bewertet habe, weil es mir gefallen hat, nur gab es auch Probleme damit.
Also gilt wie immer, auch wenn es nicht volle Lesezeichen bekommen hat, es ist nur meine Meinung und das Buch sollte dennoch gelesen werden, wenn es euch interessiert !

Nur für diesen Moment

Inhalt: 

„Wirst du mir irgendwann verzeihen, Rie?“
„Das habe ich schon getan.“
„Und wirst du mir jemals wieder vertrauen?“
„Ich weiß es nicht.“

Marie befindet sich auf einem Transatlantikflug in die Karibik, um eine Freundin zu besuchen. Neben ihr sitzt Vincent. Er überredet ihren Sitznachbarn, die Plätze zu tauschen, erzählt von seinen Träumen und hält sie im Arm, als die Lichter erlöschen und sich das Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit dem Meer nähert. Seine Nähe fühlt sich vertraut an. Sein Lächeln vertreibt ihre Angst. Dennoch hat sie das Gefühl, dass er etwas vor ihr verbirgt. Und warum reagiert er so feindselig auf Mika, der ihnen doch nur helfen will?

Seiten: 416 Seiten
Autor/in: A. D. Wilk
Verlag: Spler/in
Preis:  TB 11,99€ | EB -,99€

Lesezeichen: 



Erster Eindruck: 

Durch die Inhaltsangabe und das Cover, dachte ich sofort an ein Zwischending zwischen Robinson Crusoe und Blue Lagoon.

Fazit: Tolle Idee und flüssiger Schreibstil !

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von A.D. Wilk bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut. Das einzige, was mir daran missfällt, ist die weiße Schrift, die teilweise auf dem Cover undeutlich wirkt. Durch das grün, fällt es dennoch recht schnell auf und sieht im Regal super aus. Auch der Inhalt des Buches passt recht gut dazu.

Die Geschichte wird uns von einem Ich – Erzähler aus der Sicht von Marie erzählt, was ich per se erst einmal sehr gut finde. Gerade für ein Buch, indem es um Gefühle geht, ist es für mich wichtig den Charakteren so nah wie möglich zu kommen. Leider hatte ich diesmal ein Problem mit Marie, was ich aber weiter unten erläutere.
Der Debütroman von A. D. Wilk ( "Wenn du wieder gehst") war wirklich schon echt gut vom Schreibstil her und genau das hat sich die Autorin beibehalten. Die Sprache ist recht einfach und auch die Wechsel, von der Jetztzeit und der Vergangenheit sind sehr gut gelungen. Insgesamt lässt sich das Buch sehr gut und vor allem flüssig lesen, was das eine oder andere Defizit wett gemacht hat.
Ein Buch, welches man durchaus auch in der Bahn, dem Zug oder Bus lesen kann.

Marie, unser Hauptcharakter, sitzt in einem Flugzeug, auf dem Weg zu ihrer Freundin. Neben ihr sitzt ein sehr netter junger Mann, den sie auf Anhieb sympathisch findet und mit dem sie auch das eine oder andere Wort wechselt. Als das Flugzeug Probleme hat weiter zu fliegen und notlanden muss, entschließt sich Marie mit zwei Fremden jungen Kerlen, wovon einer der besagte Sitznachbar ist und der andere ihr so unglaublich bekannt vor kommt, die Reise mit dem Schiff zu beenden. Dann passiert ein Unglück und Marie ist auf einer einsamen Insel gestrandet.
Mir gefällt die Idee, das sich zwei Fremde auf einer Insel näher kommen recht gut. Die Möglichkeiten hierbei sind teilweise grenzenlos. Nach einem sehr guten Einstieg kommt die Geschichte auf der Insel leider etwas ins stocken. Die Tage vergehen und es passiert einfach nichts nennenswertes, es wird aber dennoch von den Tagen erzählt. Das macht das ganze etwas zäher und mühsamer zu lesen. Es gibt jedoch ein Danach, welches wirklich gut ist und dem ganzen Buch doch wieder die nötige Schnelligkeit verleiht.
Das Buch ist insgesamt doch schlüssig, auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte. Trotzdem kann ich damit recht gut leben und es fällt nicht negativ auf, zumal die ganze Story einem roten Faden folgt und auf dieses Ende hingearbeitet wird.

Nun zu den Charakteren...
Ach, was soll ich sagen. Es hätte alles wirklich mega toll werden können, wenn ich nur mit Marie warm geworden wäre.
Marie ist ein Charakter, der nach außen hin recht stark wirken will, alleine schon durch ihre Vergangenheit. In ihrem Inneren ist sie dennoch ab und zu recht verunsichert und lässt sich von Geschehnissen im Buch ziemlich aus der Bahn werfen. In vielerlei Hinsicht empfand ich die eine oder andere Reaktion etwas drüber und verstand ihren Charakter ab und an nicht richtig bzw. die Entscheidung, die der Charakter traf. Ohne spoilern zu wollen, empfand ich das ständige blockieren von höchstwahrscheinlich klärenden Gesprächen auf Dauer mühsam. Mag sein, dass es mit meinem Charakter zusammenhängt, weswegen ich das sogar ab und an als nervig empfand. Zum Schluss hat sich Marie aber soweit entwickelt, dass ich mit ihr irgendwie doch klar kam.
Vin, der Fels in der Brandung, so kam er mir in dem Buch vor, ist ein sehr treuer und loyaler Freund. Diese Loyalität spiegelt sich in der Beziehung zwischen ihm und Mika wieder. Ich mochte Vin sehr gerne und empfand ihn als angenehmen Charakter. Ich hätte an der einen oder anderen Stelle sehr gerne einiges mehr über ihn und seine Gedanken erfahren. Zum Beispiel, fand ich Richtung Ende, hat sich die ganze Gefühlswelt doch recht stark auf Marie konzentriert, sodass für Vin leider nicht ganz viel Platz blieb.
Mika ist ein sehr interessanter Charakter und in diesem Buch mein Liebling! Ich fand ihn durchweg sehr humorvoll und niedlich. Er ist ein Charakter bei dem ich mir auch ein Spin-Off gut vorstellen könnte. Er blieb durch die Handlung hinweg leider etwas auf der Strecke. Vielleicht entschließt sich die Autorin zumindest eine kleine Kurzgeschichte über ihn zu schreiben.

Insgesamt konnte das Buch, trotz der einen oder anderen Schwäche, überzeugen und für mich gilt auch weiterhin, dass ich Bücher dieser Autorin sehr gerne lesen werde.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Natürlich ist dieses Buch für jeden was, der das erste Buch von A. D. Wilk schon toll fand. Auch für alle Leser, die Bücher mit Liebesgeschichten und dramatischen Wendungen mögen. Alle Erotikfans muss ich enttäuschen, langgezogene sexuelle Handlungen werden nicht beschrieben - dafür knistert es gewaltig.

Bis dann,
Flidra
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Lip Smoke

Aloha da draußen,

heute gibt es für euch mal wieder eine Mangarezension. Diesmal zu einem Einzelband!

Lip Smoke

Inhalt:

Wenn die Schülerin zur Lehrerin wird. Schriftsteller Kazuki Seta hat verlernt, was unschuldige Liebe bedeutet. Doch ohne dieses Gefühl zu kennen, kann er seine neue Geschichte nicht schreiben. Schülerin Setsuna soll ihm helfen, diese Gefühl wiederzuentdecken. Aber sie hat ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wie die Beziehung der beiden aussehen sollte ...

Einzelband von der Autorin von Game – Lust ohne Liebe!

Seiten: 192 Seiten
Mangaka: Mai Nishikata
Verlag: altraverse
Preis: 7,-€
Bände: Einzelband

Kirschblüten:




Erster Eindruck:

Altersunterschiede sind ein sehr aktuelles Thema – ich bin gespannt, wie dieses Thema umgesetzt wird.

Fazit: Viel geknistert!

Das Cover und der Rücken dieses Mangas sind liebevoll gestaltet. Zu sehen sind die beiden Protagonisten Setsuna und Kazuki. Die Zeichnungen sind an sich unspektakulär und trotzdem zeigen sie die Chemie zwischen den beiden. Ich mag die Gestaltung insgesamt sehr gerne, auch die weichen Farben sind toll. Das einzige, was mich etwas stört ist der Schriftzug, der durchaus weiter unten angesetzt hätte können.

Den Zeichenstil kann man durchaus in den Shojo Bereich packen, denn trotz der wenigen Schnörkel, sind die Augen, Haare und verwendete Raster mehrfach in dem Genre anzutreffen. Gesichtszüge und die meisten Szenen werden sehr variabel dargestellt und wirken zudem sehr detailliert. Es wird nur sehr selten über die Panels gezeichnet und der gesamte Manga wirkt dadurch sehr ordentlich.
Ich mag Nishikatas Zeichenstil sehr gerne, den ihre Art Gesichtszüge zu zeichnen ist wirklich super.

Kazuki hat ein Problem, eine Schreibblockade hindert ihn daran seinem Beruf nachzugehen. Das große Thema der nächsten Geschichte ist ein unschuldiger Kuss. Leider hat er mit 32 Jahren vergessen, wie das so ist und lässt Setsuna für sich arbeiten. Sie soll ihm die Unschuld der Jugend mit ihren 16 Jahren wieder ein klein bisschen näher bringen.
Es gibt insgesamt vier Kapitel und in den Kapitel geht es immer um ein anderes Werk, welches Kazui schreiben soll. Man merkt, dass diese Story darauf aus ist, Altersunterschiede zu problematisieren. Dies gelingt auch wunderbar bei einem Altersunterschied von 16 Jahren. Am Anfang hat mich der Altersunterschied echt doof aus der Wäsche schauen lassen, aber mittlerweile gibt es prominente Beispiele, die noch weiter voneinander entfernt sind. Daher wollte ich mich auf die Geschichte einlassen und wurde nicht enttäuscht. Nishikata zeigt einige Probleme auf, die, da es ein Einzelband ist, bei weitem nicht so ausführlich angesprochen wurden, wie es vielleicht in einem Buch oder mehreren Bänden passiert wäre. Gerade deswegen, kann man darüber gut wegschauen, denn viel mehr reinpacken, hätte die Mangaka nicht können.
Insgesamt fand ich das Thema aber gut beschreiben und der Umgang wurde offen gestaltet, sodass jede Meinung zulässig war.

Kazuki wird als alter Erotikautor dargestellt, aber letztlich ist er doch ein Mann, der genau über die Konsequenzen seines Handelns nachdenkt und sich es sicher nicht wirklich einfach macht.
Setsuna ist eine Schülerin, die nebenbei bei einem Verlag arbeitet. Ihren Job bei Kazuki erhält sie nur zufällig, als sie vom Verlag aus etwas bei Kazuki abgeben soll. Sie ist irgendwie ein typisches japanisches Schulmädchen, welches hübsch und adrett noch nie etwas mit einem Mann hatte. Als Kazuki in ihr Leben tritt, legt sie diese Seite Stück für Stück ab.
Ich empfand die Entwicklung der Beziehung zueinander , als auch die der einzelnen Charaktere, als sehr dynamisch und verständlich. Klar, dadurch, dass es ein Einzelband ist, musste man auf tiefe Gespräche teilweise verzichten und auch Erotik kam nicht wirklich vor, aber das knistern zwischen den Charakteren war wirklich sehr gut !

Insgesamt fand ich den Manga für zwischendurch recht schön zu lesen. Es ist jetzt kein Meisterwerk, aber durchaus ein hübscher Einzelband, der in einer Sammlung nicht fehlen sollte.


Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Alle die Leser, die Nishikata durch den Manga Game kennen, werden sicher auch diesen Einzelband schätzen. Auch wenn sehr wenig körperliches vor kommt, ist er nicht weniger gut. Darüber hinaus können auch sicher alle Leser was mit anfangen, die nicht vor Liebe und Altersunterschieden zurückschrecken.
Diejenigen unter euch, die Action suchen, sollten lieber zu einem anderen Manga greifen.

Bis dann,
Flidra


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