Powerfrauen küsst man nicht: oder doch ?

Hallo ihr Lieben,

gibt es Karrierefrauen unter euch ? Vielleicht ist dieses Buch genau das Richtige für euch!

Powerfrauen küsst man nicht: oder doch ?

©Astrid M. Helmers
Inhalt:

Eine Powerfrau in den 70er-Jahren hatte es nicht leicht. Um in der Männerwelt fernab von Quotenregelungen Karriere machen zu können, mussten große Opfer gebracht werden – an Familie und Kinder war zum Beispiel nicht zu denken. Es waren daher nicht viele, die den Mut hatten, diesen steinigen Weg zu gehen. Gefangen im Karrierewahn verzichtet Luise, die Protagonistin dieses spannenden Romans, auf alles, was ihr im Leben lieb und wichtig ist. Auch der sehnsüchtige Kinderwunsch wird verdrängt und bleibt unerfüllt. Erst nach dem Tod ihrer über alles geliebten Mutter, als es fast schon zu spät ist, wird Luise bewusst, wie hoch der Preis für ihre Karriere war. Sie versucht, zu retten, was noch zu retten ist, und sucht die Liebe ihres Lebens. – Ob es ihr gelingen wird? Die mitreißende, emotionale Geschichte einer großartigen Frau und ihrer aufregenden Karriere; dramatisch, prickelnd und spannend.


Seiten: 248
Autor/in: Astrid M. Helmers
Verlag:  Self-Publishing
Preis:  HC 24,99€ | TB 14,99€ | EB 4,99€
Kaufen:  tredition |  Amazon
Lesezeichen:

Erster Eindruck: 

Eine Karrierefrau bedeutet, dass sicher ein sehr willensstarker Charakter die Hauptrolle übernimmt. Durch die Inhaltsangabe erwartete ich auch einen geschichtlichen Einblick in die 70er-Jahre.

Fazit: Sehr interessanter Ansatz

Vorab: Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar von Astrid M. Helmers bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum E-Book.

Zu dem Cover will ich nicht viele Worte verlieren. Es ist im Pop Art Stil gehalten, welches gut zum Buch passt und auch zu dem Thema. Ich bin leider kein Fan von dem Pop Art Stil, dies führt aber weder zu einer schlechteren Bewertung, noch zu Punktabzug.

Das Buch ist in der Er-/Sie- Perspektive geschrieben. Das meiste is aus der Sicht von Luise, dem Hauptcharakter geschrieben. Leider ist es ab und an recht wirr. Die Besonderheit an dem Buch – es hat keine Kapitel.
Ich finde die Idee in Ordnung, aber die Umsetzung ist recht heikel. Natürlich gebietet es der künstlerischen Freiheit, keine Absätze zu machen und auch keine Kapitel. Hier ist alles an einem Stück erzählt und dabei vergehen Jahre. Hätte das Buch mehr Seiten gehabt, wäre es tatsächlich sehr negativ gewesen. So ist es noch in Ordnung und man kommt irgendwie hinterher.
Ich konnte selten selbst einen Abschnitt machen, um das Buch kurz bei Seit zu legen.
Was mir aber gut gefallen hat und die Autorin prima umgesetzt hat, sind die Dialoge und die Sprache der 70er. Einzig die Rechtschreib- und Grammatikfehler waren mir wirklich ein Dorn im Auge beim lesen, obwohl ich darauf selten achte.
Für dieses Buch musste ich mich konzentrieren aufgrund der vorangegangenen Erläuterungen.

Luise, ist wie gesagt, unser Hauptcharakter. Sie ist sehr erfolgsorientiert und entwickelt sich im Verlaufe des Buches zu einer starken Feministin. Am Anfang sind ihre Ziele einfach gestrickt: In die Welt der erfolgreichen Geschäftsmänner kommen. Dieses Ziel entwickelt sich zu einem weitaus komplexerem Ziel. Nicht nur die Position soll verändert werden. Sie will ich für gerechtere Löhne einsetzten und zwar zwischen Frauen und Männern. Ihr Charakter wird immer ehrgeiziger und sturer. Ich empfinde sie zum Schluss hin leicht nervig, da sie wirklich in einer Tour von „Powerfrauen“ spricht. Man hat ihre dieses Wort zu oft in den Mund gelegt. An sich ist der Charakter von Luise aber sehr gut durchdacht mit ihren Prinzipien und der starken Bindung zu ihrer Mutter.
Weitere Charaktere wie Holger oder Elisabeth werden ebenfalls beschrieben. Ich empfand es okay, dass der Fokus ganz auf Luise lag. Dabei kamen aber die anderen Charaktere zu kurz. Man hat zwar eine Ahnung von ihnen, doch letztlich hat man nicht ganz so viel von ihnen. Ich werde hier von den Charakteren nichts erzählen, um euch nicht zu spoilern.

Die Story befasst sich, wie erwähnt und erahnt, mit der willensstarken Luise, die sich ihren Weg hinauf in die erfolgreiche Welt der Geschäftsmänner erarbeitet. Nicht nur die 70er als Jahrzehnt sind ihr ein Klotz am Bein, nein, auch äußere Einflüsse machen es ihr nicht leicht. Die Themenvielfalt reicht von der Lebensweise im Ostblock bis hin zur Ungleichheit von Frau und Mann bei gleicher Qualifikation und gleichem Beruf - im besonderen bei Löhnen Dieses Thema ist bis zum heutigen Tag noch sehr aktuell und hier werden Anfänge recht gut beschrieben und durchdacht. Ich muss sagen, trotz der sprachlichen Stolpersteine, hat mich die Geschichte echt gepackt. Ich war wirklich gespannt wie sich Luise durch diese Welt kämpft, was sie schafft und was nicht. Das Ende entsprach dann aber leider nicht meinen Vorstellungen, es war zu abrupt und viel zu offen. Ich will nicht zu viel verraten, aber ein „ Happy End “ hätte ich schon gerne haben wollen.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch von der Story her echt gut gefallen hat. Die Sprachlichen Stolpersteine haben es jedoch runtergezogen. Ein paar Kapitel und ein erneutes Lektorat würden dem Ganzen einiges bringen.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Dieses Buch ist doch leicht geschichtlich angehaucht und es wird von Seite zur Seite immer mehr der Feminismus in den Vordergrund gestellt. Jemand der mit beidem gar nichts anfangen kann, sollte es vielleicht nicht lesen. Jeder der gerne wissen wollen würde, wie sich Frauen damals in den 70ern durchgeschlagen haben, für den ist dieses Buch echt super! Man muss sich jedoch mit dem Schreibstil anfreunden.
Bis dann, 
Flidra

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Rubinsplitter - Schaumkrone

Hallo ihr Lesemäuse,

heute rezensiere ich ein ganz besonders Buch, denn auf dieses Buch wartete ich schon sehr lange! Es ist der Dritte Teil von Rubinsplitter. Daher an alle, die bislang weder Funkenschlag noch Tränenspur gelesen haben : Es könnten sich spoiler für euch ergeben!

Rubinsplitter - Schaumkrone 

Inhalt:
Nicht die Einsamkeit tötet uns – sondern das Vergessenwerden.

Gestrandet und alleingelassen in der Unterwasser-Welt Océanya, entgleitet Ruby jede Erinnerung an ihr früheres Leben. Warum verursacht ihr die Freundlichkeit des océanyschen Königs Gänsehaut? Und wer ist eigentlich der Junge mit den grünen Augen, der sie in ihren Albträumen heimsucht? Der Junge, mit dem sie nur eine Gemeinsamkeit verbindet: Er stirbt – genau wie Ruby.

Der dritte Teil der Rubinsplitter-Reihe

Seiten: 370
Autor/in: Julia Desalles
Verlag: Drachenmond Verlag
Preis:  16,90 € / Ebook: 4,99 €

Lesezeichen:


Erster Eindruck:

Ich erwarte von Julia nur das Beste. Durch den miesen Cliffhanger von Tränenspur, glaube ich, dass es in diesem Teil, in einem größeren Umfang als bisher, um Ali gehen wird.

Fazit:  Eins meiner Lieblinge !

OH! MEIN! GOTT!
Dieses Cover ist einfach der Wahnsinn!
Und wer hat's gemacht? Alex natürlich! Eine super Arbeit -sehr passend zum Inhalt und perfekt passend zum Doppelband! 

Wie auch schon Funkenschlag und Tränenspur, ist die Geschichte in der Er-/Sie- Perspektive geschrieben. Auch gleichen sich die Personen, aus deren Sicht erzählt wird. Der Hauptcharakter bleibt jedoch weiterhin Ruby. Ich hatte bei diesem Band das Gefühl, dass mir das lesen noch leichter fiel, als wie in Band eins und zwei. Der Stil wirkte flüssiger und geübter. Es wurde bildhafter und mit vielen sprachlichen Bildern erzählt. Die Gefühle und Situationen konnten mit Hilfe der Worte sehr gut nachempfunden bzw. verstanden werden.

Wie im Prolog des zweiten Bandes angedeutet, wird nun auf Ali weiter eingegangen werden.
Auch wenn Ruby weiterhin unser Streckenpferd bleibt, wird Ali's Geschichte erzählt. Dazu kommen einige neue Charaktere, die vor Fantasie strotzen.
Ruby ist am Anfang des Bandes sehr verloren und auch der Leser kriegt es sehr deutlich mit. Es macht ab und an den Anschein, als würde sie sich wie die „alte“ Ruby von Band eins verhalten. Zum Schluss macht Ruby aber eine große positive Entwicklung!
Kai wird nachdenklicher und erwachsener dargestellt. Er hat nun eine Kriese, die er irgendwie überleben bzw. überwinden muss. Dies macht ihn, anders als in Band eins und zwei, sehr ernst und kühl. Es wird eine neue Seite an ihm gezeigt.
Ali hat eine sehr interessante Geschichte und endlich werden die ersten Geheimnisse rund um Ali gelöst. Zwar bleibt Ali bleibt immer rätselhaft, aber man kann ihn am Ende sehr viel besser verstehen. Ich muss sagen, ich mochte Ali bislang immer sehr gerne. Durch die Entwicklung ist er mir noch mehr ans Herz gewachsen!
Neue Charaktere, wie z.B. den König von Océanya, will ich hier nicht vorstellen, das würde euch spoilern. Eins verrate ich euch aber: Oma Käthe ist nicht mehr aktuell, denn Rover übernimmt! Wer und vor allem was er ist, das lest selber.

Band zwei endete mit einem bösen Cliffhanger! Ich war froh, als ich endlich lesen konnte, wie es weiter geht, nur, um mit einem noch böseren Cliffhanger bestraft zu werden.
Kommen wir aber erstmal zum Inhalt bzw. zur Story dieses Bandes. Ruby wird ins Reich Océanya gebracht und weiß nichts mehr. Als wäre es damit nicht genug, kennt sie niemanden der um ihr Krankenbett herum steht. Weder diese Wesen, die sich Squamaner nennen, noch der König Timur. Durch ihre Müdigkeit und das ständige Schlafen erscheint ihr alles wirklich und das einzige, was sie weiß, sie ist mit Ali hierher gereist. König Timur ist jedoch sehr zuvorkommend und bietet ihr neben dem Bett auch die Versorgung an. Doch auch wenn Ruby sich schwach und verloren fühlt, weiß sie, hier stimmt etwas nicht.
Damit beginnt der dritte Band. Wie man herauslesen kann, muss sich Ruby wieder selber finden und gegen das Vergessen ankämpfen. Eine gute Portion Intrigen und natürlich eine Priese Liebe dürfen hier nicht fehlen. Natürlich mischen auch Kai und Ali mit, denn aus deren Perspektive wird ebenfalls erzählt. Verlust, Trauer und Verzweiflung sind tragende Probleme in diesem Buch. Schaumkrone ist von der Gedankenwelt der Charaktere sehr düster gehalten, was nicht schlecht wirkt, sondern realistisch. Alles in allem wächst die Geschichte gleichzeitig mit den Charakteren heran.

Insgesamt kann ich einfach nur WOW sagen! Ich liebe auch diese düstere Seite dieser Geschichte. Es kann nun mal nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen – und das wird in diesem Buch deutlich gezeigt. Die Fantasie, die mich in diesem Buch erwartet hat, war wirklich mega. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf das Finale!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Natürlich sollten alle diejenigen die den ersten und zweiten Teil gelesen haben, auch den dritten Teil lesen! Allem Voran, ist die Reihe etwas für Fantasy - Liebhaber und für Freunde von total verrückten aber liebenswerten Charakteren. 

Bis dann, 
Flidra

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Schaumkrone - Interview mit Julia Desalles





Hallöchen und Willkommen !

Wie die Überschrift schon sagt, geht es heute um Schaumkrone, den dritten Teil von Rubinsplitter. Passend zum Gewinspiel auf Facebook und auf Instagram, gibt es ein kleines Interview. Es wird nun noch keine Rezension geben, die gibt es in den nächsten Tagen !

Schaumkrone 

Ich habe mit der lieben Julia Desalles gesprochen, der Autorin dieses tollen Buches. Schon seit
dem ersten Band hab ich mich gefragt, woher diese Fantasie kommt und was genau sie auslöst. Dazu habe ich Julia ein paar Fragen gestellt und natürlich für euch gefragt, wie es in Band vier weitergehen könnte.

Viel Spaß!

1. Wie uns Lesern aufgefallen ist, ist deine Fantasie schier grenzenlos. Woher hast du diese Fähigkeit? Hast du sie vielleicht von deinen Eltern geerbt?

Mein Vater ist ein sehr kreativer Mensch, der uns nicht schon als Kinder mit spontanen selbst erfundenen Geschichten verzaubert hat, sondern auch mich immer animiert hat, kreativ zu sein und "über den Rand hinaus zumalen". Also ja, ist erblich.











2. Fantasie hat ja auch einen Nährboden. Was ist nötig, um deine Fantasie zu steigern ?

Um Phantasie zu steigern empfehle ich:
- Kinder. Ihnen zuzusehen/hören und ihre Antworten
einfach mal anzunehmen ist an sich schon eine geniale Lektion in Phantasie.
-Humor. Wer zu ernst und akkurat an eine Sache herangeht, wird wahrscheinlich nicht
        besonders phantastisch.
      -Träumen. Einfach mal rumspinnen.


3. Nicht immer ist man kreativ und voller Fantasie. Manchmal muss man angestupst werden. Was ist dein Auslöser, damit die Fantasie bei dir zu fließen beginnt?

Das kann ich nicht so genau sagen, damit habe ich eigentlich keine Probleme. Es genügt ein Wortspiel oder ein Songtext oder eine bestimmte Stimmung und schon gehts ab in meinem Kopf.

4. Hast du einen Schreibtisch ? Wenn ja wie sieht er aus? Wenn nicht, wo ist der Ort, an dem du eine Geschichten schreibst ?

Ich habe einen Schreibtisch, aber er weiß nicht, dass er einer ist, da er noch nie als solcher benutzt wurde … höchstens mal zum Signieren. Dafür muss ich ihn aber dann erst mal eine Stunde lang ausgraben. Mein "Schreibtisch" ist der Inbegriff von kreativem Chaos und einer absoluten Aufräumaversion. Ich arbeite eigentlich immer auf der Couch oder im Bett.

Cover von Alexander Kopainski

5. Die einen brauchen Schokolade, die anderen Kaffee. Was MUSST du haben, damit du schreiben kannst?




Einen Computer. Ich schreibe nicht wirklich von Hand, das ist mir zu mühsam. Alles andere (Schoki, Kaffee …) ist schönes Beiwerk, BRAUCHE ich aber absolut nicht. Bei der Stundenzahl, die ich schreibend verbringe wäre ich auch sonst ein fetter Coffeinklops. Ok. Ich bin ein bisschen eine wandelnde Kaffeebohne und ich esse sehr viel Schokolade am Tag, aber das brauche ich nicht als Schreibbedingung, sondern ganz allgemein, auch wenn ich nicht schreibe.

6. Salvya besteht aus vielen neuen Wesen. Wo nimmst du diese Ideen her?

Die Wesen hab ich irgendwie in mir. Ich erfinde sie nicht wirklich, sondern sie kommen einfach so zu mir, als wären sie nur eine Weile lang weit weg gewesen und tauchen nun aus dem Nebel wieder auf. So läuft das bei mir.

7. Nicht nur die Wesen sind kreativ. Auch ihre Namen. Hast du irgendwelche Vorbilder bei der Namenauswahl oder suchst du sie dir so zusammen ?

Bei den Namen ist es so, dass ich fast immer recherchiere. Kein Name ist erfundener Kauderwelsch (außer – das gebe ich zu: Salvya – nicht meine größte phantastische Leistung). Alle bedeuten etwas oder haben eine tiefere Bedeutung. In der Schaumkrone zB haben viele Bewohner Namen von Meeren (Adria, Liguria …) Ich versuche dabei auch immer, innerhalb einer Gruppe "treu" zu bleiben, zB dass die Nixen alle denselben "Namensursprung" haben, also alles irgendwelche Nereiden aus der griechischen Mythologie sind. Die Charakterbezeichnungen oder Bedeutungen müssen da auch immer sehr gut zum Charakter passen. Obwohl das wohl nie jemand nachprüft, ist mir das persönlich extrem wichtig. Der Charakter formt sich MIT seinem Namen zu seinem vollständigen Bild.



8. Wenn du einen Charakter wie z.B. Ruby, Kai oder Ali erschaffst, hast du dafür reale Personen vor Augen oder entspringen sie komplett deiner Fantasie?

Ich "erschaffe" meine Charaktere nicht so: Okay, jetzt brauche ich ein rothaariges Mädchen … sondern ich habe eine "Idee" von meinem Charakter und dann kommen nach und nach Dinge dazu, die mir den Charakter klarer machen. Das können Züge von Personen sein, die ich kenne, aber
meistens setze ich die unbewusst ein. Viele Charakterzüge sind auch in mir verankert, wobei ICH keiner meiner Charaktere bin. Ich erstelle Charakterprofile für jeden wichtigen Buchhelden und arbeite sie ganz genau durch, damit ich sie ganz genau kenne. Ich will wissen, wie Ruby/Ali/Kai in
einer prekären Situation reagiert, wovor sie sich fürchten etc.
Ruby und die Schaumkrone gezeichnet von Julia Desalles

9. In Schaumkrone hast du eine Welt im Wasser geschaffen. Wie bist du auf die Idee gekommen und wieso gerade im Wasser?

Ich wusste schon immer, dass ein Band unter Wasser spielen wird, da *spoilerspoilerspoiler*. Und Unterwasserwelten cool sind!


10. Reden wir mal etwas über den vierten Teil. Steht das Ende schon fest ? Wenn ja, stand es von Anfang an fest ?

Ja, das Ende steht mehr oder weniger fest. Eine Zeitlang war ich unsicher, da hatte ich eigentlich zwei komplett gegensätzliche Ausgänge im Auge, aber nun bin ich mir ziemlich sicher, dass es so sein wird, wie ich es im Kopf habe. Nur, wie viele uns bis zum Ende begleiten werden noch nicht. Mehr verrate ich dazu auf keinen Fall!

11.Wie weit bist du mit Band vier? Können wir schon bald erste Schnipsel erwarten ?

Ich stehe mit der Rohfassung bei so ca. 70% würde ich sagen. Schnipsel dürft ihr bald erwarten, ja.

12. Ich habe dich ja im Winter gefragt, wie es mit einer Wintergeschichte aussieht. Da warst du dir ja recht unsicher. Wie sieht es den aus mit einem Spin-off? Amy würde sich doch super dafür eignen!

Darüber kann ich erst nachdenken, wenn Band 4 beendet ist.

13. Noch eine aller letzte Frage - arbeitest du an weiteren Projekten ?

Ja, natürlich. Ich arbeite nahezu immer parallel an mehreren Projekten. Zwischen der Schaumkrone und Band 4 habe ich einen Rockstar-Roman eingeschoben, für den ich bald einen zweiten Serienband schreiben möchte (es sollen eigentlich 4 werden und ich habe die alle schon im Kopf und brenne drauf, sie runterzuschreiben). Dazu kommt noch meine heimliche Lieblingsstory, von der ich Euch so gern erzählen möchte … ich sag nur: Dunkel, gefährlich und sexy. Aber ich will auch nicht zu viel verraten. Das ist ein Buch, das schon länger fertig in meiner Schublade liegt und noch auf den richtigen Rahmen wartet. Und ansonsten habe ich noch Ideen und Projekte ohne Ende … Auf die ich mich alle freue!

Vielen Dank Julia, für das Interview! 

Falls ihr nun richtig gespannt auf dieses Buch seid, schaut auf meinem Instagram Account und auf Facebook vorbei. Ich verlose dort ein Leseexemplar von Schaumkrone, welches ich vom Drachenmondverlag geschenkt bekommen habe.

Bis bald,
Flidra

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Mein wildes Geheimnis (1)

Ahoi ihr Lieben!

Heute gibt es wieder eine Mangarezension - es wird tierisch !  

Mein wildes Geheimnis (1)
("Watashi no Ookamikun" )

Inhalt: 

Neue Schule, neues Glück? Komugi nimmt für ihren ersten Schultag allen Mut zusammen. Aber als einer ihrer Mitschüler zur Begrüßung an ihr schnüffelt, ist sie ganz schön verunsichert. Zurecht, denn Rin entpuppt sich als Wolf! Und nicht nur er, sondern jeder der vier beliebtesten Jungs der Schule hat ein tierisches Geheimnis. Komugi fühlt sich trotzdem immer mehr zu Rin hingezogen und ist damit nicht nur den Mädchen an der Schule ein Dorn im Auge.

Seiten: 192
Mangaka: Yoko Nogiri 
Verlag: KAZÉ 
Preis: 6,95 €
Bände: 4 Bände, abgeschlossen

Kaufen: KAZÉ  Amazon  

Kirschblüten:



Erster Eindruck:
Typisch Shojo Manga! Der heiße Kerl auf dem Cover und dann noch die Pfote auf dem Logo. Es kann nur lustig werden!


Fazit: Tierisch komisch!

Vorab: Ich habe den Manga als Rezensionsexemplar von KAZÉ bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Manga.

Das Cover ist schlicht und dennoch wirklich gut. Yu sieht wirklich toll aus und so, wie die anderen Cover aussehen, haben alle vier Kerle jeweils für ein Cover Model gestanden. Die Idee finde ich super und sehr passend.

Der Zeichenstil ist sauber. Die Panels sind zwar da, Charaktere, Sprechblasen, etc. werden über diese sehr oft hinaus gezeichnet. Generell ist der Manga sehr ausgeschmückt und mit vielen Rastern versehen. Es passt einfach zur Story, die halt was magisches hat.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gezeichnet. Jeder Charakter hat seinen eigenen Ausdruck und seinen eigenen Stil. Dennoch ist die Vierergruppe der Jungs recht typisch gezeichnet worden. Komugi passt zeichnerisch zu Yu. Zusammen sehen beide super aus.
Apropos Komugi. Komugi ist ein recht interessanter Charakter. Auf der einen Seite, ist sie recht zurückhaltend, aber auf der anderen Seite, steht sie für andere ein und macht genau das, was ihr passt. Ich finde das toll, da in vielen Mangas die Mädchen immer die schüchternen sind, die auch nie ihre Meinung vertreten.
Dann haben wir nicht nur Komugi, sondern auch noch vier hübsche Jungs. Einer davon ist Yu.
Diese vier haben jeweils immer andere Eigenschaften, die passend zu dem sind, was sie sind. Ich will euch da nichts vor weg nehmen, aber sie sind wirklich goldig. Yu ist, wie man erahnen kann, ein Wolf. Er hat ein spielerisches Wesen, ist nicht ängstlich, kann gut riechen, isst sehr gerne und ist eine treue Seele die einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt hat. Na, wer erkennt darin den Wolf?
Rin ist sehr vorsichtig und listig  - und bislang mein Lieblingscharakter! Zu den anderen beiden, werde ich euch vorerst nichts sagen, da sie etwas später in der Geschichte vorkommen und ich euch nicht spoilern mag.


Komugi hat es nicht leicht. Sie kam erst vor einem Jahr in ihre Klasse und war kurz darauf schon ein Aussenseiter. Nun geht ihre Mutter für ein Jahr zum Arbeiten weg und kann sie nicht mitnehmen. Sie hat die Wahl auf der Schule in Tokyo zu bleiben, aber dafür bei ihrer Tante zu leben oder zu ihrem Vater nach Hokkaido zu ziehen, den sie 8 Jahre lang nicht gesehen hat. Sie entscheidet sich für einen Neuanfang in Hokkaido und kaum ist sie an ihrer neuen Schule, folgt ein chaotisches Ereignis nach dem anderen, bei dem sie immer wieder fürchtet wieder ins Abseits gedrängt zu werden. Nun, dass dies nicht so einfach der Fall sein wird, ist klar. Doch wie und warum, damit haben die vier Jungs und ihre zwei neuen Freundinnen zu tun. Die Story ist sehr lustig und gleichzeitig mit magischen Elementen gespickt. Was ich besonders toll daran finde, ist der Umgang mit Mobbing und die Ernsthaftigkeit, die sich trotz allem dahinter verbirgt.

Insgesamt hat mich der Manga echt  gut unterhalten. Man merkt, es wird wohl in eine Art Romance Richtung laufen, was das ganze spannend macht. Bislang sind drei der vier Bände erschienen. Im nächsten Monat soll dann auch Band vier erscheinen. Natürlich sind alle auf meine Wunschliste gewandert!  


Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Jeder, der Mangas mit Tieren mag, wird diesen hier sehr unterhaltsam finden.
RomCom-Sammler - das hier, ist ein MUST HAVE.
Alle diejenigen, die Shojo Mangas lieben, werden hier ein kleines Schmuckstück finden.
Jedoch sollten die Liebhaber von Action die Finger von lassen - es gibt leider keine Actionszenen!


Bis dann, 
Flidra
  
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This lonely planet (1)

Hallöchen liebe Mangafreunde,

heute gibt es meine zweite Mangarezension. Nach langem Hin und Her, habe ich mich dafür entschieden meinen Blog auch wieder mehr für Mangas zu öffnen. Lest ihr Mangas?

This lonley planet (1)
("Tsubaki-chou lonley planet" )

Inhalt:

So hat sich Fumi ihr neues Zuhause nicht vorgestellt!
Um den Schuldenberg ihres Vaters abzutragen, nimmt sie eine Stelle als Haushälterin bei einem Schriftsteller an. Der perfekte Job? Weit gefehlt!
Ihr neuer Boss ist ein wortkarger, eigenbrötlerischer Mittzwanziger, ihr Zimmer ein Witz und ihre Mühen im Haus werden komplett missachtet.
Aber was soll sie tun? Kündigen und auf der Straße sitzen? Und was hat dieser Kerl eigentlich für ein Problem?!




Seiten: 192
Mangaka: Mika Yamamori
Verlag: KAZÉ
Preis: 6,95 €
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt.
Kaufen: KAZÉ  |  Amazon


Kirschblüten:


Erster Eindruck:

Ich dachte von Anfang an, dass es ein Shojo ist und relativ süß gemacht sein wird. Die Beschreibung weckte in mir den Eindruck, dass der Manga auch recht lustig werden würde.


Fazit: Zuckersüß!

Vorab: Ich habe den Manga als Rezensionsexemplar von KAZÉ bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Manga.

Das Cover ist sehr schlicht gehalten, aber dennoch effektiv. Ich mag die klaren Strukturen und Fumi auf dem Cover sieht echt süß aus! Der Rücken ist ebenso schlicht gehalten, aber mit Akatsuki mit einer Katze auf seiner Schulter drauf. Die Katze sieht so niedlich aus!

Der Zeichenstil ist sehr sauber und die Panels meist recht scharf getrennt. Dadurch wirkt der Ganze Manga recht einfach gehalten, was nicht wirklich negativ gemeint ist. Man sollte nur keinen Zeichenstil à la Arina Tanemura erwarten. Er ist wenig ausgeschmückt, fördert aber, dass man sich auf die Geschichte konzentriert. Wirklich bedeutende Momente werden dann natürlich etwas größer und imposanter dargestellt.

Die Charaktere sind ebenso schlicht gezeichnet, dafür aber mit Wiedererkennungswert. Man kann keinen Charakter verwechseln. Besonders gefällt mir Isshin. Er wirkt recht frech und dennoch liebenswert.

In diesem Manga wird die Geschichte von Fumi erzählt. Fumi ist recht unerfahren im Gebiet der Liebe und gegenüber dem anderen Geschlecht, auch wenn sie mit ihrem Vater zusammengewohnt hat und den Haushalt übernommen hat. Genau das ist ihre Stärke. Sie weiß nicht nur wie man kocht und putzt, nein sie geht auch unglaublich bedacht mit Geld um! Darüber hinaus ist sie sehr fleißig und denkt an ihre Mitmenschen. Sie erinnert mich vom Wesen her sehr an Haruhi aus Ouran High School Host Club.
Auf der anderen Seite haben wir Akatsuki. Akatsuki ist ein Schriftsteller, der sehr faul erscheint, dabei ist er einfach nur mit dem Schreiben beschäftigt. Er wirkt auch recht unerfahren mit dem anderen Geschlecht, da er Gefühle nicht so einfach ausdrücken kann und recht barsch agiert. Er ist der typische Charakter "Harte Schale weicher Kern".
Isshin kommt in dem Band erst recht weit hinten vor. Es ist noch recht undurchsichtig, was er für einen Charakter er darstellen soll, da er recht gemein wirkt. Ich bin mir aber sicher, dass er der Second Lead wird. Wissen tue ich es aber nicht.

Die Story beginnt damit, dass der Vater von Fumi recht viele Schulden hat und er deshalb woanders arbeiten geht während, sie zurückbleiben muss. Um über die Runden zu kommen, hat ihr Vater ihr eine Anstellung als Haushälterin besorgt bei einem Schriftsteller, wo sie Heim und Verkostung umsonst kriegt. Fumi, die eh den Haushalt alleine geschmissen hat, ist nicht abgeneigt und zieht dort ein. Was sie nicht wusste - es ist kein alter Mann, der sie erwartet, sondern Akatsuki, der Mittzwanziger der ihr recht seltsam erscheint. Dieser Band dient als Einführung und streckt die ersten Fühler in Richtung Romance aus. Mehr will ich nicht verraten, denn den Rest, müsst ihr lesen!

Insgesamt habe ich mich sehr unterhalten gefühlt, denn der eine oder andere witzige Moment ist dabei. Das, was zu fünf Kirschblüten fehlt, ist der holprige Anfang. Es geht recht schnell und diese Anstellung wird als völlig selbstverständlich erachtet, auch vom Vater. Mir als Elternteil würde es Kopfschmerzen bereiten. Ich hätte mir einfach etwas mehr Drama gewünscht (Ja, ja, ich Dramaqueen...). Ansonsten freue mich schon auf die Folgebände. Band zwei ist schon erschienen und Band drei ist in diesem Monat erschienen.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Ganz klar allen, die Shojo Mangas lieben! Es ist eine doch recht süße Geschichte mit vielen lustigen Szenen. Jeder, der sich von Romance und Comedy unterhalten fühlt - es ist ein wirklich toller Manga!
Alle diejenigen, die unbedingt Fantasy und Magical Girls haben wollen, für die ist der Manga nicht wirklich etwas, denn hier rettet keiner die Welt.

Bis dann,
Flidra



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Wir sehen uns beim Happy End

Na ihr Lesemäuse,

seid ihr auch auf der suche nach dem Happy End?

Wir sehen uns beim Happy End

Inhalt: 


Ella liebt Märchen. Aber noch mehr liebt sie Happy Ends. Schließlich gibt es schon genug Schlimmes auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Und so schreibt sie sie einfach um, gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende.

Oscar ist traurig. Aber er weiß es nicht einmal. Dann trifft er auf Ella, die möchte, dass auch bei ihm alles gut wird. Nur: Kann man das überhaupt? Einem anderen Menschen ein Happy End schenken? Und was tut man, wenn der das vielleicht gar nicht will?

Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, märchenhafte Begegnungen - und die Frage, ob jede Geschichte gut ausgehen muss

Seiten: 557
Autor/in: Charlotte Lucas
Verlag: Bastei Lübbe
Preis:  HC 18,-€ / EB 13,99€
Kaufen: Bastei Lübbe | Amazon
Leseprobe

Lesezeichen:  


Erster Eindruck:
Es wird an Hand vom Cover klar, dass es um jemanden gehen wird, der Happy Ends mag. Die Inhaltsangabe zeigt, dass es sich um eine Frau handelt. Ich dachte erst, es wird eine lustige Geschichte mit viel Humor. Auch dachte ich, dass das eine oder andere Ende umgeändert dort drin stehen würde.

Fazit: Recht holprig und mit einigen Spoilern.

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover ist wirklich süß, aber das wirkliche Highlight is der pinke Buchschnitt und das pinke Lesebändchen! Es passt einfach so sehr zur Geschichte! Die Kombination aus diesem hellen Blauton vom Cover und dem pinken Buchschnitt ist ein wirklicher Hingucker und fällt sofort auf! Die Aufmachung ist generell sehr liebevoll gestaltet!

In diesem Buch haben wir es mit einem Er/Sie - Erzähler aus der Perspektive von Ella zu tun. Ab und an gibt es die Blogeinträge von Ella zu lesen, die natürlich in der Ich-Form geschrieben wurden. Die Beiträge heben sich nicht nur sprachlich ab, es wird auch durch eine andere Schrift, einem obigen Banner und den nachfolgenden Kommentaren ersichtlich, dass es sich um einen Blogeintrag handelt. Missverständnisse sind also ausgeschlossen. Durch die Thematiken und das Alter von Ella, ist die ganze Geschichte sprachlich ebenso angehoben. Der Sprachstil ist jedoch dennoch sehr gut und v
erständlich. 
Man kann das Buch recht flüssig lesen und die letzten 200 Seiten waren sogar sehr zügig lesbar.

In dem Buch haben wir insgesamt drei Charaktere, die uns die ganze Zeit begleiten. Das wären Ella, unsere Hauptperson, Philip, ihr Ex-Freund und Oscar, ihr Chef.
Bis kurz vor Schluss, fand ich Ella nervig. Sie ist recht naiv und sie ist, nachdem sie Philip verlassen hat, aufgeschmissen. Sie hat in der Beziehung wohl als "Haushälterin" von Philip gearbeitet. Sowas wie putzen fiel aber nicht in ihr Gebiet. Ich weiß nicht, aber ich empfand ihre Art, wie sie mit allem umging und dieses "Ich verändere mein Schicksal, wenn ich nur daran glaube." fand ich besonders schlimm. Vielleicht gefällt einem diese Art und Weise, mir leider so gar nicht. Zum Schluss erfahren wir, warum sie so ist. Sie rückt mit der Wahrheit raus und hätte sie das nicht gemacht, hätte ich schwarz gesehen für dieses Buch.
Philip ist ein sehr ungeduldiger und etwas seltsamer Typ. Er versucht angeblich an Ella heran zu kommen, doch sie würde ihn immer wieder wegstoßen. Erst zum Schluss, schlüsselt er durch Eigeninitiative auf, was an Ella so knabbert. Da erst begreift er seine massiven Fehler. Ich empfand die Einsicht arg spät und sein Gehabe am Anfang, sie könne ja bleiben, bis sie wieder auf eigenen Beinen steht, war alles andere als Angemessen. Welche Frau, würde das mit sich machen lassen ?
Der einzige Lichtblick in der Story ist Oscar. Am Anfang kommt er einem geheimnisvoll und undurchsichtig vor - nachdem was passiert, kein Wunder. Man erkennt aber durch Ellas erarbeiten, worauf diese Story hinarbeitet und das es im Verlauf der Geschichte um seine geht und nur zum Schluss, die von Ellas verknüpft wird.
Darüber hinaus haben wir weitere Charaktere, die aber bei weitem nicht so detailliert beschrieben werden und auch viel weniger eine Rolle spielen. Über einige wird auch nur geredet. Nun, ich finde bei über 500 Seiten, sollte auch selbst ein Nebencharakter etwas Tiefe bekommen.

Die Story über eine Frau, die Happy Ends liebt und diese auf ihrem eigenen Blog schreibt - eine wunderbare Idee. Wer hätte nicht schon mal gerne ein Ende umgeschrieben? Dazu eine gehörige Portion Liebe, Verlust, Selbstzweifel und der Weg zu einer offenen und kämpferischen Persönlichkeit. Damit hätte man im Grunde die Hauptthematiken in dieser Geschichte. Es spielt auch eine Rolle, dass Ella mit ihrer Vergangenheit umgeht ( Was wir erst am Ende erfahren - finde ich sehr unglücklich geschrieben.) und natürlich die Geschichte von Oscar, worüber ich nicht viel erzählen will, da es sonst spoilert.
Was mir wirklich sehr negativ aufgefallen ist, ist das Spoilern von Film- und Buchenden. Ich habe Lala Land nie gesehen, wollte es demnächst aber mal tun - jetzt brauche ich es nicht mehr, ich kenne das Ende. Ich finde sowas einfach wirklich richtig schlecht gemacht. Kann man da nicht etwas klassisches nehmen, was so gut wie jeder kennt ? Romeo & Julia kamen in dem Buch schließlich auch vor. Mit spoilern kann ich wirklich umgehen, manchmal spoilere ich mich sogar extra, aber das kam unerwartet und ungefragt. Wer "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Lala Land","Cold Mountain" und " Tatsächlich... Liebe" nicht gesehen haben sollte und es vor hat - ihr werdet gespoilert in diesem Buch!
Weiter ist mir leider auch die Entwicklung einer Beziehung viel zu schnell gegangen und irgendwie recht ungeschickt zusammengefügt worden. Sie war einfach da bzw. die Gefühle sind da gewesen ohne wirkliche Anzeichen.

Insgesamt muss ich sagen, dass die Hülle leider besser als der Inhalt war. Als Leser hätte ich es besser gefunden, wenn ich Ellas Story vorab gekannt hätte. Dann hätte ich ihre Einstellung und ihr Verhalten besser verstanden. Im Nachhinein gesehen, ist es völlig okay, wie sich Ella verhalten hat, aber wirklich erst im Nachhinein. Die Spoiler fand ich mies, auch wenn die Filme noch so bekannt sind. Ich kann verstehen, dass man gerne aktuelle Dinge mit einbringen will, aber warum geschieht das nicht auf eine Art und Weise, die alles oder nichts bedeuten kann ?

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Jeder, der gerne Happy Ends mag, kann zu diesem Buch greifen. Es ist ein Frauenroman, also nichts mit Teenies oder jungen Erwachsenen. Es kommt auch zu keinen heißen Szenen - Erotikfans sind hier leider nicht gut aufgehoben.

Bis dann, 
Flidra
  
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