Das wilde Herz der See


Ahoi Wasserratten,

heute geht es für uns auf See bzw. unter Wasser!

Das wilde Herz der See
(To kill a kingdom)

Inhalt: 
Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch. Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs. Doch das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er macht Jagd auf Sirenen, vor allem auf die eine, die so vielen Prinzen bereits das Leben genommen hat. Als er eines Tages eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er zunächst nicht, wen er da an Bord geholt hat. Bald wird aus Misstrauen jedoch Leidenschaft und das Unerwartete geschieht – die beiden verlieben sich ineinander.

Seiten: 384 Seiten
Autor/in: Alexandra Christo
Verlag: dtv
Preis:  HC 18,99€ | EB 16,99€


Lesezeichen:

Erster Eindruck: 
Ich habe mich auf eine tolle Geschichte gefreut, die viel auf See spielt und so ein bisschen so ist wie Fluch der Karibik.

Fazit: Ein spannender Kampf um Land und Meer!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom dtv Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das war Coverliebe auf den ersten Blick! Ich wusste seit der Vorschau schon, dass ich dieses Buch undbedingt haben wollte – egal wie gut es tatsächlich ist. Es ist wirklich wunderschön!
Das Mädchen auf dem Cover soll Lira darstellen und so ähnlich habe ich mir Lira wirklich vorstellen können. Die Wellen glitzern und diese Farben – es ist wirklich ein wunderhübsches Buch, welches jedes Regal aufhübscht.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive und im unregelmäßigen Wechsel zwischen Lira und Elian. Dieser Wechsel wird durch unterschiedliche Schriftarten erkennbar, sodass man genau weiß aus welcher Perspektive etwas erzählt wird. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Gleichzeitig fnde ich es überraschend bildlich in brutalen Szenen, denn es ist immerhin ein Jugendbuch. Mir persönlich hat es nicht viel ausgemacht, sollte es aber einige von euch geben, die mit Gewalt und Kämpfen nicht so gut umgehen können - an dieser Stelle eine kleinen Triggerwarnung.
Ansonsten ist es ein Buch, welches man durchaus mit dem Soundtrack der Filme „Fluch der Karibik“ hören kann.

Lira, ein wilder und ungezähmter Charakter. Was passiert, wenn dieser Charakter zuerst vom Bösen erzogen wird böse zu sein und dann auf Gedanken stößt, die die Denkweise komplett umstoßen? Genau, eine sehr große und weitreichende Entwicklung.
Lira ist am Anfang völlig besessen von dem Gedanken Menschen zu töten, sie haben es schließlich nicht anders verdient und machen sie stärker. Als sie auf den Pirat und Prinzen Elian trifft, lernt sie eine ganz neue Sichtweise kennen und ihre Einstellung ändert sich. Ich muss sagen, dass mir ihre Entwicklung sehr gut gefallen hat, wobei ich sie als Charakter die ganze zeit über mochte. Zum Schluss wirkt sie zwar etwas zu erwachsen, damit kann man sich aber zufrieden geben.
Elian ist ein stolzer Pirat und dann kommt erst das Prinz sein. Er mag es so gar nicht als Prinz betrachtet zu werden und sucht das Abenteuer. Mit treuen Gefährten an Bord, hat er sich der Sirenenjagt verschrieben. Sirenen sind für ihn Monster, die Menschen töten und nur Gefahr bedeuten. Auch als er Lira kennenlernt, ändert sich daran vorerst nichts, denn von ihrem Geheimnis ahnt er noch nichts. Ich fand die Entwicklung dieses Charakters okay, aber sie hat ab einem Punkt aufgehört, weil dann nur noch Lira im Vordergrund stand. Das war sehr schade, da Elian noch recht viel Potential entwickeln könnte.
Auf beiden Seiten gibt es genügend Charaktere, denen ich aber nicht vorgreifen will. Insgesamt kann ich aber sagen, dass mir soweit alle Charakter gefallen haben und ich es toll fand, dass jeder Charakter wirklich eine Rolle gespielt hat und nicht nur so existiert haben.

Wie erwähnt geht es um Lira, die Tochter der Meereskönigin und Elian, den Sohn eines mächtigen Königs auf dem Land. Beide Welten verbindet eine starke Fehde. Elian und Lira sind im Grunde ein
Paar wie Romeo und Julia. Was diese beiden jedoch besonders macht ist, dass sie nicht der gleichen Spezies angehören. Der Kampf um Macht und die Angst um das eigene Leben zeigt, wie viel Energie in diesem Buch steckt. Wie anfangs bereits angemerkt, ist das Buch auch mit brutalen Stellen bespickt, die mir angesichts der Thematiken recht gut ins Bild passten. Es wird mit den Themen recht realistisch und vor allem ausführlich umgegangen. Es wird genau ergründet worin der Hass fußt und wie man mit ihm Jahrzehnte gelebt hat. Umfassend hat die Story Hand und Fuß.
Darüber hinaus finde ich gut, dass man sich in dem Buch nicht verliert und das ganze einem roten Faden folgt – ohne dass es dabei statisch wirkt.
Das Ende, welches mit einem großen Finale geendet hat, fand ich mutig. Ich hatte bei jeder Zeile wirklich Kopfkino. Mit der Action und der Auflösung, hätte ich in dem Maße nicht mit gerechnet.
Für mich war es schön endlich mal wieder ein tolles Buch zu lesen, welches sich mit Wasser bzw. See/ Meer beschäftigt.

Insgesamt hat mich das Buch schon überzeugt. Einzig, was mich gestört hat ist, dass sich das Buch irgendwann nur noch auf Lira fixiert hat. Ich hätte mir gewünscht, dass Elian genauso viel
Platz im Buch bekommt. Ansonsten freue ich mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Jedem der Lust auf eine tolle Geschichte mit Piraten und Abenteuer hat. Wer nach kitschiger Liebesstory sucht, ist fehl am Platz.
Ihr sucht nach einer neuen Welt zum erkunden - dann solltet ihr mal reinlesen ! Ihr solltet aber auf düstere Geschichten stehen.

Bis dann, 
Flidra

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Love Curse

Hallöchen ihr Lieben,

heute flattert euch der Liebesgott Eros ins Haus!

Love Curse
( The Love Curse: Arrow Heart )


Inhalt:

Stell dir vor, du kannst jeden Jungen, jeden Mann mit nur einem Kuss dazu bringen, sich Hals über Kopf in dich zu verlieben. Von der ersten Berührung an wird er alles für dich tun. Alles. Nur ein Traum? O nein, verborgen vor der Welt existiert seit Jahrhunderten eine Gruppe mächtiger Mädchen und Frauen, die als Nachfahrinnen des Liebesgottes Eros genau diese Gabe besitzen. Und sie nutzen, um die Geschicke der Menschen zu lenken. Eine von ihnen ist die 16-jährige Rachel. Gemeinsam mit ihrer schönen und skrupellosen Freundin Marissa bereitet sie sich auf das Leben als Eros-Nachfolgerin vor. Doch dann trifft sie Ben und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie würde ihn so gerne küssen – aber dann wäre er ihr verfallen und könnte sie nicht mehr aus freiem Willen lieben. Als ein uralter Feind von Eros auftaucht und Marissa ausgerechnet Ben zu ihrem nächsten Opfer erwählt, muss Rachel eine schreckliche Entscheidung treffen ...

Seiten: 384 Seiten
Autor/in: Rebecca Sky
Verlag: Heyne
Preis:  TB 14,99€| EB 10,99€


Lesezeichen:

Erster Eindruck:

Ich dachte durch den Klappentext und den Titel, dass es durchaus eine interessante und vor allem romantische Geschichte geben würde. Darüber hinaus, dass es auch ein paar Einblicke in die griechische Mythologie gibt.

Fazit: Sie hätte mehr daraus machen können!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover ist an sich recht nett. Leider finde ich, dass zwei der Bilder nicht so ganz zur Story passen, aber es spricht mich dennoch an. Es sieht durch den weißen Hintergrund sehr hell aus und ist ein Blickfang in jedem Bücherregal. Der Buchrücken ist rot. Insgesamt ist das Cover recht schlicht gehalten, wirkt dadurch recht schick und ansprechend.

In diesem Buch erwartet uns ein Ich-Erzähler, der aus der Sicht von unserer Protagonistin Rachel erzählt. An sich, ist der Erzähler gut gelungen und man hat sehr verständlich erklärt bekommen was passiert und wie sich Rachel fühlt. Leider hatte ich ein paar Probleme mit Rachel, auf die ich in der Charakterbeschreibung eingehen werde. Dadurch war ich insgesamt, trotz der guten Erzählweise, leicht genervt. Die Sprache ist recht einfach und Dialoge werden meistens doch recht kurz und einfach gehalten. Insgesamt auch ein Buch, dass man durchaus im Bus oder in der Bahn lesen kann.

Wie oben erwähnt hatte ich echt meine Probleme mit Rachel, aber mal von Anfang an.
Rachel ist 16 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Soweit ist sie ein normales Mädchen, wenn da nicht die Sache mit der Liebesgöttin wäre. Denn durch einen Fauxpas des Liebesgottes Eros, sind seine weiblichen Nachfahren einem Segen (Oder Fluch – je nachdem, wie man es dreht.) erlegen, dass jeder Kuss dieser Nachfahrinnen dazu führt, dass sich die Jungen Hals über Kopf rettungslos verlieben. Rachel ist davon absolut nicht begeistert, denn wie soll sie da jemals Jemanden finden, der sie aufrichtig mag und liebt? Doch hinzu kommt, dass Marissa, ihre beste Freundin und Partnerin, ihr das Leben zur Hölle macht. Beide gehen auf eine spezielle Schule, um das zu erlernen, was sie sind – Liebesgöttinen.
Soweit ist Rachel also ein Teenie mit einem riesen großen Problem, welches sich im Verlaufe des Buches erweitert, denn sie verliebt sich in Ben. Mein Problem mit Rachel beginnt bei mir mit ihrer Haltung. Sie weißt alles, aber wirklich alles ab. Natürlich und verständlich ist, dass wenn man generell gegen diese Fähigkeit ist, Jungen und Männer willenlos zu machen, man sich extrem bockig verhält. Ich fand es aber an der einen oder anderen Stelle echt übertrieben. Auch diese plötzliche Verliebtheit und diese Art von großer Liebe zu Ben, die sich innerhalb von ein paar hundert Seiten entwickelt haben sollte, nur weil er sie so akzeptiert wie sie ist, fand ich einfach unrealistisch und etwas weit daher geholt. Auch dieses ständige nicht machen und Regeln brechen, was letztlich im Buch zum Ziel führt, finde ich sehr zweifelhaft. Ich erwarte in einem Fantasybuch zwar nicht unbedingt eine Form von Realismus, wenn es um die Fantasie als solches geht, aber eine Beziehung zwischen zwei Wesen, die ist nun mal eine realistisches Element und sollte demnach zumindest in Ansätzen nach diesen Regeln funktionieren. Vielleicht ist es auch nur ein Problem das ich sehe, weil ich schon länger aus dem Alter raus bin.
Nichtsdestotrotz hat dies dazu geführt, dass ich mit Rachel, besonders zum Ende hin und während der Fahrt mit Ben, nicht gut zurecht kam.
Marissa soll wohl ein typisch egoistisches Biest darstellen, welche ihre Macht für ihren Vorteil nutzt. Irgendwie ist diese im Verlauf der Geschichte zu einer beinah tragischen Figur geworden. Leider ist mir diese Wandlung auch hier zu schnell gegangen, aber die Richtung, in die sich Marissa bewegt, ist mir wesentlich sympathischer.
Ben ist der männliche Hauptcharakter. Polizist werden war schon immer sein Traum und als er auf Rachel und Marissa trifft, wird er zunächst von Marissa verzaubert. Nach und nach legt sich der Zauber und er wird immer klarer im Kopf. Nach einer gewissen Zeit merkt er, dass etwas gar nicht stimmt und sowohl Marissa, als auch Rachel, ein Geheimnis haben.
Dieses Gefühls- und Zuneigungschaos was ihn befällt, war mir leider auch zu unwirklich. Auch lässt er sich für jemanden, der Polizist werden will, zu schnell überreden.
Auf weitere Charaktere will ich nicht eingehen, da es sonst zu extrem spoilert.

Die Story ist ja teilweise schon erklärt. Rachel findet ihr Dasein als Liebesgöttin schrecklich und durch einen Fehler von Marissa droht alles aufzufliegen. Kurzerhand ist Rachel auf der Flucht – mit dabei Ben. Ben ein völlig normaler Sterblicher, den Rachel bei dem geringsten Kontakt verwandeln könnte, der aber so eine große Anziehung auf sie verübt. Viele Teenager Probleme, wie auch Probleme mit den übersinnlichen Fähigkeiten haben in diesem Buch ihren Platz gefunden. Ich fand die Story sehr nett und interessant. Leider ging mir alles doch viel zu schnell. Man hätte da durchaus mehr rausholen können.
Besonders gut fand ich jedoch, dass die Probleme, die Rachel mit ihrem Liebesgöttinendasein hat, wirklich gut beschrieben worden sind. Ich finde Rachel in diesem Punkt sehr erwachsen und der Gegenpol dazu, also Marissa, ist da auch echt gut daneben gestellt worden. Sowohl Vor- als auch Nachteile wurden ordentlich und verständlich in die Geschichte eingearbeitet.
Dieses Buch ist wohl kein Einzelband, denn der Epilog endet so offen, dass es kein Einzelband sein kann.

Insgesamt hat mich Rachel einfach getriggert. Die Story wurde dadurch für mich träger und schwerer zu lesen, obwohl sie mir von der Idee her gefallen hat. Für mich war es was nettes für zwischendurch. Ob ich auch einen zweiten Teil davon lesen mag, das weiß ich noch nicht.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

All diejenigen, die gerne mal was modernes mit griechischer Mythologie lesen mögen, für die ist dieses Buch gar nicht so schlecht. Es ist nur nicht ganz so viel Mythologie.
Besonders die unter euch, die gerne Teenie Romane lesen, werden dieses Buch ganz nett finden. Diejenigen, die etwas Neues suchen oder was episches, für die ist dieses Buch leider nichts.

Bis dann, 
Flidra

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Mondlichtkrieger

Hallöchen,

haltet eure Taschentücher fest, denn bei diesem Buch wird wahrscheinlich die eine oder andere Träne fließen. Alle diejenigen, die Mondprinzessin noch nicht gelesen haben, denen rate ich erst das Buch zu lesen, bevor sie diese Rezension lesen, denn diese könnte Spoiler enthalten. (Zur Rezension von Mondprinzessin gelangt ihr HIER !)

Mondlichtkrieger

Inhalt: 

Und der Mond schuf sich Kinder aus seinem Staub, aus seinem Herzen und aus den Sternen …
Sie haben sich gefunden und sie haben sich verloren. Jetzt sinnt Juri nach Rache und will nichts mehr, als das Versprechen halten, das er Lynn gab. Aber kann er das schaffen, ohne sich selbst zu verlieren?


Seiten: 250 Seiten
Autor/in: Ava Reed
Verlag: Drachenmondverlag
Preis:  TB 12,-€ | EB 3,99€




Lesezeichen:

Erster Eindruck: 
Nachdem Mondprinzessin so traurig geendet hat, habe ich gehofft, dass dieses Buch mein Herz etwas tröstet und verarztet.

Fazit: Gelungener Abschluss mit viel Herz!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Drachenmondverlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover passt perfekt zu Mondprinzessin. Einzig die Figur ist nun Juri auf dem Mond und nicht mehr Lynn. Ich muss euch nicht sagen, wie wunderschön dieses Cover ist, oder?

Bevor ich ins Detail gehe – Ava, WOW! Hut ab, du hast dich so stark verbessert!
Nun zum eigentlichen:
Normal gibt es für Bücher, die später fortgesetzt werden, nur zwei Kategorien- Genial und Schlecht. Leider tritt letzteres sehr häufig auf, weil man zu viel Erwartungen in eine Verbesserung steckt, dass man dann zwangsläufig enttäuscht wird. Ich kann euch verraten, Mondlichtkrieger ist alles andere als schlecht. Dem Schreibstil von Ava hat es wirklich gut getan zu wachsen, denn er wurde so gefühlvoll und schön, wie nie zuvor. For Good war für mich schon eine geballte Gefühlsexplosion, aber mit Mondlichtkrieger konnte Ava noch einen drauf setzten.
Wir haben mehrere Sichten, aus denen erzählt wird. Zum einen Juri, dann ab und an mal Malik und etwas kryptischer werden die kleinen und wirklich an der Hand abzählbaren Stellen von Lynn. Alle sind in der Ich- Form geschrieben, was ich bei diesem Buch sehr unterstützend finde. Es wird so viel Wert auf das Gefühl gelegt und das kommt an!

Lynn ist ja leider nicht mehr da, auch wenn es das eine oder andere Kapitel aus ihrer Sicht gibt. Diese sind aber recht poetisch und inhaltsbezogen, sodass ich dazu weniger was sagen will.
Wobei ich viel mehr sagen kann, ist zu Juri. Juri ist nun unser Hauptcharakter dessen Weg wir verfolgen.Verbittert und traurig über seinen großen Verlust, versucht er, getrieben von Rachegelüsten, Malik zu finden. Auf diesem Weg merkt man, wie ihn diese Trauer zerfrisst und ab und an sehr hoffnungslos wirkt. Sein Weg wird auch nicht leichter, im Gegenteil, es wird immer schwerer. Mir zerbrach mein Herz immer mehr, je mehr ich gelesen habe. Es war einfach wirklich echte Trauer und diese konnte Ava sehr gut vermitteln. Mein Herz schmerzt jetzt noch!
Dann haben wir noch Kira. Kira ist ja das Begleittier von Juri und alleine deshalb schon oft im Fokus. Sie ist ebenso traurig und jeder Gedanke an Lynn und Tia schmerzt sie sehr. Im Verlauf der Geschichte merkt man, wie sehr sie die beiden vermisst und wie sehr sie Juri liebt. Ist es unangebracht zu sagen, dass ich auch eine Kira will?
Dann haben wir unseren Bösewicht Malik, der auch in diesem Band eine große Rolle spielt. Er ist am Anfang noch uneins, ob er Juri eingliedern will oder ihn töten will. Im Verlauf entscheidet er sich und arbeitet an der Entscheidung. Er setzt dafür einige Handlanger ein.
Es gibt auch ein Wiedersehen mit Charakteren wie Jim und Gardo. Wie und in welcher Rolle, das müsstet ihr selber lesen, um euch nicht zu spoilern.

Die Story setzt da an, wo Mondprinzessin aufgehört hat. Juri ist am Boden zerstört durch den Verlust von Lynn und Tia. All das hat Malik zu verantworten und aus diesem Gedanken beginnt die Jagd auf Malik. Von Tag zu Tag wird Juri versessener darauf Rache zu üben und sein Versprechen zu erfüllen.
Man sieht also, dieser Teil beschäftigt sich mit sehr ernsten und emotionalen Themen. Wie viel Hass und Rachegelüste kann man ertragen bis man bricht? Hat man den Schmerz je überwunden ? Wann stirbt die Hoffnung? Alles Fragen, die in diesem Buch aufkommen.
Ich fand die Darstellung der Themen Trauer/Verlust und den Umgang mit Rache sehr realistisch, auch wenn die Welt der Fantasie entspringtt. Die Reaktion auf äußere Einflüsse, wie das Glück anderer oder das Wohlergehen des Volks XYZ, werden verständlich dargestellt.
Die Geschichte hat jedoch auch einige schöne Moment, die einem das Herz erwärmen, weil sie genau an den passenden Stellen im Buch vorkommen.

Insgesamt hat mich das Buch wirklich berührt. Diesmal hat Ava aus dem kurzen Buch, meiner Ansicht nach, alles heraus geholt. Charaktere wurden gut beschrieben, es wurden Emotionen wirklich zum nachempfinden beschrieben und es ist mal wieder ein Ende, mit dem man vielleicht nicht rechnet. Für mich hätte der Epilog auch nicht sein müssen, denn die Geschichte ist trotzdem stimmig. Ich werde euch nicht verraten, ob es ein Happy End gibt oder nicht. Es ist aber für beide Seiten etwas dabei.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Mondlichtkrieger ist ein sehr ernstes und emotionales Buch. Wer gerade in einer Trauerphase steckt würde sich vielleicht getriggert fühlen. Jemand, der das Ende von Mondprinzessin toll fand, wird auch mit diesem Buch klar kommen, den es setzt genau dort an und führt es so realistisch wie möglich weiter. Für alle Fans der Autorin eine MUST HAVE Reihe!

Bis dann, 
Flidra
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GAME - Lust ohne Liebe (2)

Konichiwa,

heute gibt es mal wieder eine kleine Manga Rezension.
Vorab: Die Rezension könnte Spoiler erhalten! Lest bitte Band eins zu GAME, bevor ihr euch mit dieser Rezension befasst. HIER

Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich das mit Folgebänden handhabe, was Rezesnionen betrifft. Wenn ich eine komplette Reihe erwerbe, lese ich sie meistens in einem durch und habe einen Gesamteindruck. Dabei nun jedes Band einzeln zu rezensieren fände ich unpraktisch. Bei Mangas, die ich regelmäßig kaufe, ist es anders. Ich lese dort ja im Grunde nur Band für Band und meist nicht einige Bände hintereinander.
Nun, mein Ergebnis ist, dass meine Rezensionen genau danach aufbauen.
Wenn ich eine Reihe komplett gelesen habe, gibt es eine Art Reihenvorstellung, wenn es nur einer war, wird der einzelne Band rezensiert. Die Info, was rezensiert wird, werde ich in der Einleitung aber kenntlich machen!
Die Art wie ein Band x rezensiert wird, halte ich etwas kürzer als die Rezension zum ersten Band, da Erzählstil oder sonstiges meist nicht wechseln. Sollte es aber Besonderheiten geben, wird auch dazu der eine oder andere Satz fallen.

Nun aber zum Manga selber. Band eins von GAME, habe ich ja wirklich gemocht. Es stand also außer Frage, dass ich mir Band zwei kaufe. Auf der Animagic bin ich also zu Altraverse gerannt und habe mir Band zwei gekauft. Wem bei Band eins noch nicht heiß geworden ist, dem wird es sicher bei Band zwei. Los geht’s!

GAME- Lust ohne Liebe 2
(GAME – SUITS NO SUKIMA 2)


Inhalt: 

Während Sayo und Kiriyama ihr Spiel fortsetzen, versucht Kiriyama, ihre Beziehung in eine neue Richtung zu lenken. Doch Sayo hat ihre Zweifel: Will er ihr ernsthaft näherkommen oder ist das nur ein weiterer Teil des Spiels?

Seiten: 191
Mangaka: Mai Nishikata
Verlag: Altraverse
Preis:  7,-€
Bände: 4 Bände (Ongoing)


Kirschblüten: 


Erster Eindruck: 

Da der erste Band so vielversprechend war, hatte ich gehofft, dass es zwischen Sayo und Ryochi weiter stark knistert.

Fazit: Der tatsächliche Plot beginnt!

Das Cover hat sich zu Band eins nicht wirklich verändert.
Die Positionen von Sayo und Ryochi haben sich auf die andere Seite verlagert und die Schrift ist nun pink anstatt rot. Das Cover hat aber wenig von der erotischen Stimmung eingebüßt, denn heiß sieht es alle mal aus!

Der Zeichen- und Erzählstil hat sich nicht nennenswert verändert und ist im Prinzip geblieben wie er war.

Die Story nimmt nun langsam Fahrt auf. Nachdem wir in Band eins eine Plot- und Charaktervorstellung bekommen hatten, wird nun in Band zwei an der Story und den Charakteren gefeilt.
Es gibt auch einige Sex Szenen mehr in diesem Manga, aber es ist doch recht überschaubar gehalten, da man bei den Szenen mehr auf die Gedanken von Sayo fixiert ist. Darüber hinaus haben wir auch die einen oder anderen Büroszenen mit den Kollegen, die mir recht gut gefallen haben, da sie den typisch japanischen Alltag widergespiegelt haben.

Sayo ist und bleibt auch hier wieder durch und durch Karrierefrau. Sie nimmt sich wieder eine ganze Menge Arbeit vor, ist jedoch nachdenklicher geworden, was Ryochi betrifft. Sie redet sich immer wieder ein, alles was er sagt sei ein Spiel und Lüge, was sie ihre eigenen Gefühle verdrängen lässt. Nishitaka versucht durch den Zeichenstil zu unterstützen, in welchem Moment sich Sayo befindet. Zum Beispiel trägt sie bei der Arbeit einen festen und glatten Pferdeschwanz, während sie privat mit Ryochi die Haare offen trägt. Während sie die Haare offen trägt, kriegen wir durch den Dialog mit sich selbst viel von Sayo's Innenleben mit. Sayo hinterlässt bei mir in diesem Band offene Fragen. Unter anderem, wieso sie so ist, wie sie ist.
Ryochi bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Zum einen wirkt er weiterhin wie ein Playboy nach außen hin und ist privat mit Sayo, wie ein Mann, der um die Gunst einer Frau kämpft. Zum anderen gibt er sich in kurzen Zwischensequenzen, wenn er alleine ist, recht geheimnisvoll. Er hat definitiv etwas zu verstecken! Und dann gibt es noch die eine oder andere Szene, wo man sich schon denkt, er ist eifersüchtig, um es dann aber mit ein paar Sätzen zu relativieren. Man weiß so gar nicht, ob es ein Spiel ist für ihn oder doch viel mehr.
Zwischen den beiden knistert es heftig und ich fiebere, während ich lese, wirklich mit.

Insgesamt hinterlässt dieser Band wirklich einige Fragen und ich würde am liebsten direkt weiterlesen. Ich muss einfach wissen wie es weiter geht.
Das einzige, was mich auch in Band eins störte, sind die Dialoge. Für fünf Kirschblüten, müsste es einfach mehr Tiefe in den Dialogen geben, die diese dann einfach länger gestalten würden.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Meine Empfehlung bleibt bestehen. Wer glaubt Mangas für über zwanzig Jährige gibt es nicht, falsch gedacht! Dieser Manga ist für die ganzen Frauen etwas, die mittlerweile im Beruf oder im Studium stecken. Kitschiges Liebesdrama Fehlanzeige!

Bis dann, 
Flidra
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Die AnimagiC 2018

AnimagiC 2018

[Unbezahlte Werbung, durch erkennbare Marken]

Wie einige von euch sicher auf Instagram gesehen haben, war ich auf der AnimagiC 2018.
Seit 2013 bin ich dabei und helfe. Es ist mittlerweile einfach ein Ritual geworden jedes Jahr mitzumachen. Man verbringt als Helfer mit Auf- und Abbau fast eine Woche mit Freunden und Kollegen. Am Tag arbeitet man und Abends geht man dann zusammen meist noch was trinken. Es ist anstrengend, man erlebt viel aber vor allem hat man Spaß! [ #NichtOhneMeinTeam ]

Dieses Jahr waren einige Highlights dabei, wie es jedes Jahr welche gibt.. Dieses Jahr war ich die meiste Zeit für das Animax Kino 2 zuständig, in den Jahren zuvor habe ich sonst was anderes gemacht. Dort werden nicht nur Filme und Anime Episoden gezeigt, nein, es werden Q & A's abgehalten und auch die eine oder andere Signierstunde.


Also, was habe ich alles mitbekommen ? 
Zum einen eine tolle Signierstunde in Zusammenarbeit mit KAZÉ. Produzent Masahiko Minami und Charakterdesigner Yoshihiko Umakoshi von My Hero Academia waren zu Besuch. Beide waren unglaublich höflich und haben signiert was das Zeug hält. Unsere Besucher waren überaus geduldig und anständig. Einige haben sich auch noch an die frühen Erfolge der Beiden wie z.B. DoReMi erinnert, Für mich persönlich haben beide großartige Arbeit geleistet und ich freue mich beide getroffen zu haben. Ich durfte sogar ein Foto mit ihnen machen.
Dann habe ich das komplett volle Q & A mit Ninotaku (s.Foto links) miterleben können. Nachdem wir den Saal bis zum letzten Platz gefüllt haben, hat Nino losgelegt. Fragen über Fragen und nette bis lustige Antworten. Danke an Nino, aber auch an dieses überaus tolle Publikum!

Einem Q & A zu No Game No Life habe ich ebenfalls beigewohnt als Helfer. Gäste waren Atsuko Ishizuka (Regisseurin) , Kenji Nakamoto (Madhouse- Produzent) und Sho Tanaka (Kadokawa- Produzent). Alle drei haben tolle Antworten gegeben zu allen Fragen, die gestellt wurden. Es ist auch immer wieder schön, dass die japanischen Ehrengäste auch wirklich auf japanisch antworten. Hier sind all die Übersetzer wichtig, die an diesem Wochenende super Arbeit geleistet haben.

Dann habe ich noch beim Kadokawa Industry Panel geholfen. Solche Panels sind in der Regel weniger besucht und dennoch waren einige deutsche Fans da. Was das für ein Panel ist ? Recht einfach erklärt. Kadokawa ist ein Medienunternehmen, dass Animes und Mangas herausgibt. Das Panel hatte erstmal eine allgemeine Form. Es wurde erst einmal erklärt wer dort was tut. Danach wurde es spezieller und zwar haben sie Animes vorgestellt, die sehr bald schon anlaufen werden. Wir haben Trailer gesehen, die bislang nur in Japan erschienen sind. Danach gab es noch eine lustige Verlosung.
Im Großen und Ganzen also eine recht gute Mischung aus interessanten und lustigen Dingen.

Was es noch auf der AnimagiC gibt?
Die AnimagiC ist ein reines Shopping Paradis für Anime - und Mangafans! Nicht nur Händler, die diverse Goodies, Figuren, Plüschtiere, etc. verkaufen, sondern auch Publisher wie KAZÉ, Tokyopop und Altraverse (s. Foto unten: links Katrin Schankweiler, rechts Dr. Joachim Kaps) sind dort vertreten.
Zwischen den Käufen, kann man immer mal wieder an die lieben Leute heran treten und tolle Gespräche führen. Darüber hinaus ist es immer interessant zu sehen, wer da eigentlich hinter dem Label steht. Man lernt dadurch auch so viele neue Leute kennen.
Es gibt auch einen Gamesroom und ein Maidcafe, so wie mehrere Bühnen, wo Musik, Cosplaywettbewerb oder auch mal Events statt finden.

Leider kam ich durch meine Arbeitszeit weniger dazu etwas wirklich anschauen zu können, aber eins konnte ich mir wie immer nicht nehmen lassen. Das ist ein Konzert von ZWEI!
ZWEI ist eine japanische Rockband mit der Leadsängerin Ayumu und der Bassistin Megu. In den vergangen Jahren habe ich oft bei den Signierstunden ausgeholfen. Die beiden sind wirklich süße und total aufgeschlossene Menschen.

Im Grunde gibt es für mich an dieser Stelle nicht mehr viel zu sagen, denn vieles hier spricht für sich. Die AnimagiC ist für mich jedes Jahr ein Highlight, zumal auch hinter den Kulissen so viel los ist.
Ich hoffe auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein!
Falls ihr Fragen haben solltet, schreibt mir gerne ein Kommentar oder eine Mail. Vielleicht will der eine oder andere auch seine Erlebnisse mit uns teilen!

Bis bald,
Flidra
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Ein Sommer in Bloomsbury

Hallöchen,

ich hoffe ihr seid alle noch nicht verbrannt und könnt eine leichte Sommerlektüre vertragen.
Dies ist ein zweiter Band einer Reihe. Es würde euch zwar etwas spoilern, aber beide Bücher können für sich genommen gelesen werden, da sie völlig eigenständige Geschichten erzählen. Die Rezension zu Band eins findet ihr HIER .


Sommer in Bloomsbury
(True Love at the Lonely Hearts Bookshop)

Inhalt:

Verity Love ist Single und glücklich damit: Sie liebt ihre schnuckelige Dachwohnung, ihre verfressene, eigenwillige Katze und ihren Job in einer kleinen Londoner Buchhandlung, die nur Liebesromane mit Happy End verkauft. Wenn bloß die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Kolleginnen nicht wären! Fremde Menschen mag Verity nämlich überhaupt nicht, deshalb beschäftigt sie sich viel lieber im Hinterzimmer mit dem Papierkram, statt Kunden zu bedienen. Kurzerhand erfindet sie Peter – ihren umwerfend attraktiven und wahnsinnig charmanten Freund. Doch als sie in einer heiklen Situation einen gutaussehenden Fremden als Peter ausgeben muss, wird ihr Leben plötzlich ganz schön kompliziert …


Seiten: 432 Seiten
Autor/in: Annie Darling
Verlag: Penguin Verlag
Preis: TB 10,-€ | EB 9,99 €


Lesezeichen:


Erster Eindruck:

Als ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe, hatte ich so viel zu lachen, weil auch der Schreibstil gut war. Ich hatte die Hoffnung in einen schönen und lustigen Sommerroman abzutauchen.

Fazit: Wenn ein introvertierter Mensch sich der Welt öffnet...

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Randomhouse Bloggerportal bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Dieser zweite Teil hat ein komplett anderes Cover, als der erste in der ersten Version, daher war ich ziemlich überrascht. Wieso es diese radikale Änderung gab, konnte ich nicht herausfinden.
Ich fand beide Varianten eigentlich ganz hübsch, denn jede ist auf ihre Art passend.
Bei diesem Cover hier gefällt mir die Atmosphäre recht gut. Man hat das Gefühl es ist 17 Uhr, man sitzt bei einem leckeren Eis draußen und hat nun Zeit sich von einem Buch unterhalten zu lassen.
Rund um recht gelungen.

Der Erzählstil bleibt sich treu und es wird aus der dritten Person Singular erzählt. Diesmal sind wir jedoch nicht mit Posy unterwegs, sondern mit der lieben Verity, die uns in Band eins schon begegnet ist. Leider fand ich es sprachlich nicht ansatzweise so unterhaltsam wie den ersten Band, bei dem ich viel und herzhaft lachen konnte. Dieser Band war ernster und man konnte ihn nicht ohne weiteres einfach mal so lesen. Einige Dinge waren ab und an leicht vorhersehbar und die Spannung konnte sich nicht wirklich gut aufbauen.

Verity ist ein sehr introvertierter Charakter, wie wir schon in Band eins bemerkt haben. Sie liebt es Jane Austen's Stolz und Vorurteil zu zitieren und kann nicht wirklich gut mit Menschen umgehen. Menschenmassen kann sie so gar nicht ab und mit fremden Menschen zu sprechen ist die reinste Tortur für sie. Nicht ungewöhnliches für einen in sich gekehrten Menschen, der aus einer Großfamilie kommt und seine Ruhe und die Freiheiten genießen möchte. Leider war mir Verity zu künstlich. Sie ist weit über zwanzig und verhält sich in einigen Situationen wie ein trotziges Kind von 14 Jahren. Es war an manchen Stellen recht mühsam ihren Gedanken zu folgen. Sie hat mich nicht unbedingt genervt, aber begeistert war ich auch nicht.
Johnny, ein Strahlemann, der jede haben könnte und nur eine will, die er nicht haben kann. Er ist sehr kontaktfreudig, versteckt seinen Schmerz aber hinter dieser fröhlichen Fassade. Neben allen Charakteren in diesem Buch, war Johnny für mich am glaubwürdigsten. Zwar war er an manchen Stellen auch recht anstrengend, aber ich konnte damit recht gut umgehen. Mein Typ ist er jedoch nicht, sodass es in diesem Buch leider kein Bookboyfriend für mich gab.
Posy und Sebastian treten zwar auf, haben aber nur noch Nebenrollen. Es ist schön, dass beide ab und an auftreten und für lustige Unterhaltung sorgen.
Weiter erfahren wir einiges über Merry, eine der Schwester von Verity. Wenn ich einen Charakter wählen müsste, der mir am besten in diesem Buch gefallen hat, dann wäre es Merry.
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere neue Charaktere, da müsst ihr jedoch selber reinlesen, da ich euch nicht spoilern will.

Verity und Merry denken sich für Verity Peter Hardy aus, den perfekten Freund und Ozeanografen. Vertiy hasst es ständig verkuppelt zu werden, denn sie mag es alleine zu sein, ihren Gedanken nachzugehen und die Ruhe. Als sie nun ihren Freundinnen Nina und Posy von Peter erzählt, dauert es nicht lang, bis alle ihn sehen und kennenlernen wollen. Bei einem Gespräch in der Stammkneipe kommt es zwischen den drei Freundinnen wieder zu dem Gesprächsthema Peter. Da Verity sich nicht anders zu helfen weiß, flüchtet sie unter einem Vorwand in ihr Lieblingsrestaurant. Was sie nicht weiß – Nina und Posy sind ihr dicht auf der Spur, um endlich Peter kennenlernen zu können. Als Verity die beiden bemerkt, ist es schon zu spät, sie setzt sich an einen Platz, wo ein gutaussehender Mann bereits Platz genommen hat, der sie daraufhin argwöhnisch mustert. Als Nina und Posy erfragen, ob dieser tolle Kerl Peter sei, stellt sich heraus, dass der Junge Mann Johnny heißt und beide Freundinnen sind verwundert, lassen die beiden jedoch in Ruhe. Als Verity Johnny nun anschaut und zwischen den beiden ein Gespräch beginnt, wissen beide noch nicht, welche Umwege in diesem Sommer auf sie zukommen.
Ziemlich viel Konfliktpotential und Dramaelemente – damit spart dieses Buch so gar nicht. Das Buch ist dennoch sehr ernst und tiefgründiger als das erste. Während Posy und Sebastian von Anfang an eine gewisse Chemie hatten, dauert es bei Johnny und Vertiy sehr lang, bis überhaupt irgendwas bei denen beginnt. Ich fand die Story am Anfang sehr langatmig und erst zum Ende hin recht gut.

Insgesamt fand ich den Band schlechter als den ersten. Mir fehlte die leichte Unterhaltung. Dennoch ist es gerade für den Sommer kein schlechtes Buch. Es wird noch einen dritten Teil geben, der sich mit Nina befasst.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Alle die Band eins mochten, werden auch Band zwei ganz in Ordnung finden. Die Komik ist jedoch verloren gegangen, sodass dieses Buch eher die ernsteren Leser unter euch ansprechen wird. Alle die einen schönen Sommerroman suchen, die sind hier genau richtig. Hochzeiten, große Partys und viele laue Sommernächte werden hier beschrieben. Genau das richtige für dieses Wetter!
Alle die auf kitschige Liebesgeschichten stehen oder große Sexszenen erwarten – das gibt es hier nicht!

Bis dann,
Flidra
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The Queen's rising / Die fünf Gaben

Hello!

Heute stelle ich euch ein Buch vor, welches ich auf Englisch gelesen habe und welches schon auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Ich habe es zusammen mit der lieben Lena von Awkward Dangos gelesen und sie hat es sowohl auf Deutsch und Englisch daheim. Laut ihr gibt es wohl kaum Unterschiede. Auf einen größeren Unterschied werde ich noch eingehen.
Für mich ist es das Jahreshighlight 2018 bislang!

Die fünf Gaben
(The Queen's Rising)


Inhalt: 

Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Seiten: 464 Seiten
Autor/in: Rebecca Ross
Verlag: Carlsen / Harper Teen
Preis:  Deutsche Ausgabe: HC 19,99€ | EB 13,99€
Englische Ausgabe: HC 9,99€ | TB 7,99€ | EB 5,99€


Lesezeichen:

Erster Eindruck:
Endlich wieder ein Buch auf englisch. Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, weil ich die Inhaltsangabe so spannend fand.

Fazit: Lieblingsbuch- Alarm!

Muss ich noch große Worte für dieses grandiose und hübsche Cover verlieren? Ich liebe es einfach! Für mich ist es eins der schönsten Cover, die ich je gesehen habe.
Die Gestaltung im Ganzen ist so gelungen. Der Rauschnitt passt so sehr zu der Story. Enthalten sind am Anfang eine Karte und Stammbäume. Leider ist das Cover und die Gestaltung nicht mit in die deutsche Version übernommen worden. Das deutsche Cover gefällt mir leider gar nicht, obwohl ich erst durch das deutsche Cover auf dieses Buch aufmerksam wurde. Ich fand die Inhaltsangabe wesentlich ansprechender. Leider fehlen auch die Karte und die Stammbäume, die mir beim Lesen echt ab und an geholfen habe,

Das Buch wird in der Ich- Perspektive von dem Hauptcharakter Brienna erzählt. Von der ersten Seite war ich wirklich gefangen in dieser Geschichte. Ich fand den Erzählstil so ansprechend und so gut zu verstehen. Am Anfang, weil ich sehr lange keine längeren englischen Texte mehr gelesen habe, war der Einstieg etwas schwieriger, aber sobald ich die ersten 20 Seiten hinter mir hatte, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Jeder, der Angst hat, es auf Englisch nicht zu verstehen, den kann ich beruhigen. Es ist wirklich kein besonders schweres Englisch! Wer sich trotzdem nicht traut, die Übersetzung ins deutsche ist laut Lena sehr gut gelungen.

Ich habe immer noch einen der größten Bookhangover in meinem Leben, weil ich diese Charaktere alle so lieben gelernt habe!
Aber von vorne...
Brienna ist ein Mädchen, welches von ihrem Opa großgezogen wurde, ohne zu wissen wer ihr Vater war. Ihre Mutter verstarb schon früh. Im Verlauf wird Brienna sehr ehrgeizig und dennoch sympathisch dargestellt. Sie hat ihre Fehler, die sie aber durch ihre liebevolle Art und ihr Durchhaltevermögen sehr gut ausgleicht. Ich mochte Bri schon von Anfang an. Sie ist sehr angenehm und ich konnte ihre Entscheidungen durchweg verstehen. Auch wenn kein extrem extrovertierter Charakter ist – und für mich kein introvertierter Charakter – kommt sie gut damit klar, dass sie im Zentrum der Geschehnisse steht. Mir gefiel ihre Art mit Problemen umzugehen und das sie den kühlen Kopf behielt – das ist ja bei vielen weiblichen Hauptcharakteren selten der Fall!
Cartier.... wo soll ich bloß anfangen ? Ich habe einen Bookboyfriend gefunden! Er ist wirklich ein toller Charakter. Im Gegensatz zu diesem gängigen „Bad Boy“- Image, den viele männliche Charaktere pflegen. Er ist er eine sehr ruhige und besonnene Person, die bedacht und mit viel Geschick an Dinge heran geht. Cartier überstürzt nichts und ich fand die Art, wie er mit Brienna umging, so liebevoll und erwachsen. Es ist wirklich mal eine Abwechslung keinen großen Kraftprotz als männliche Hauptfigur zu haben. Mehr will ich euch von ihm gar nicht erzählen, dass würde euch zu viel vorweg nehmen.
Nebencharaktere, wie zum Beispiel die Freundin von Brienna sind wirklich großartig eingepflegt worden. Sie werden nicht übertrieben geschildert, aber bleiben auch nicht als leere Hülle in der Geschichte hängen. Jeder Nebencharakter hat seine Story und seine Auftritte, die im Buch wichtig sind.

Intrigen, ein Königreich, indem der falsche König auf dem Thron sitzt und Familien die sich zusammenfinden, um das Königreich wieder zu dem zu machen was es war. Klingt komplex? Ist es auch! Ich musste aufgrund der Charakterverflechtungen und den Orten immer wieder auf die Karte und die Stammbäume schauen. Das ist jedoch nicht schlecht, denn das passiert mir immer bei guten und komplexen Büchern.
Wir haben auf der einen Seite Bri, die nicht weiß, wer ihr Vater ist und die gleichzeitig beginnt komische Visionen zu haben, die aus der Vergangenheit sind. Auf der anderen Seite haben wir Cartier, der komischerweise recht viel über die Lage des Königreichs weiß, aus dem Briennas Vater stammt.
Ich will euch nicht spoilern, aber es werden einige Familien auf euch zukommen und ihr werdet euch vielleicht auch etwas fühlen, als würdet ihr einen Teil von Game of Thrones lesen. Es sollte euch aber nicht abschrecken, denn es wird überraschenderweise echt gut und nachvollziehbar erklärt.
Ein großer Aspekt, der mir sehr gefällt ist, dass es ein Königreich gibt, indem Frauen den Thron übernehmen sollen. Der Körper von Frauen ist empfänglicher für Magie und macht Frauen somit stärker als Männer. Dieses Königreich hat Frauen, die in den Krieg ziehen. Man kann es mögen oder hassen, ich finde es aber sehr selten bei Büchern, dass Frauen so eine starke Rolle spielen. Daher hat mich alleine dieses Detail überzeugt.

Insgesamt hat mich dieses Buch UMGEHAUEN!
Nächstes Jahr im Frühjahr erscheint der zweite Teil von drei Teilen und ich weiß echt nicht, wie ich es bis dahin aushalten soll.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

All diejenigen, die High Fantasy mögen, werden diese Story echt interessant finden. Diejenigen, die Geschichten lesen über Königreiche mögen, fühlen sich hier sicher wohl.
Frauen sollen stark und was zu sagen haben? In diesem Buch gibt es ein Königreich, dass nur von Königinnen regiert werden soll!
Wenn ihr eine kitschige Liebesgeschichte sucht, dann werdet ihr enttäuscht werden. Es gibt eine, die aber ganz und gar nicht kitschig ist.

Bis dann, 
Flidra
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Auf ewig mein

Hallöchen,

passend zum entspannen, habe ich eine neue Buchrezension für euch. Gesagt sei, dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe handelt und somit mögliche Spoiler enthalten kann. Die Rezension zu dem ersten Teil findet ihr HIER.

Auf ewig mein


Inhalt: 

Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale geschaffen. Menschen aus der Zukunft drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden.
Der Fremde verstrickt Anna gegen ihren Willen in ein teuflisches Spiel, bei dem sie und ihre Freunde von der Time School eine historische Reise rund um die Welt machen und die Portale schließen müssen - in achtzig Tagen! Gewinnen sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück. Scheitern sie, ist nicht nur das Spiel verloren. Denn dann erwartet auch Sebastiano ein schreckliches Schicksal …


Seiten: 366 Seiten
Autor/in: Eva Völler
Verlag: one Verlag
Preis:  HC 15,-€ / EB 11,99€


Lesezeichen:



Erster Eindruck: 

Durch den Klappentext, habe ich eine spannende und gleichzeitig auch teilweise lehrreiche Story erwartet. Besonders habe ich mich auf Fatima und Ole gefreut.

Fazit: Liebe, die Berge versetzen kann!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover ist wieder ein Traum. Es passt vom gestalterischen perfekt zu dem ersten dieser Reihe. Auch dieser Perlmuttschimmer und die Pastelltöne sind, wie beim ersten Band, einfach traumhaft! Diesmal ist es in zartem rosa gehalten. Ich bin zwar absolut kein Fan von dieser Farbe, aber dennoch gefällt es mir sehr !

Der Sprachstil bleibt sich treu. Erzählt wird weiterhin aus der Sicht von Anna. Es gibt jedoch kleine Episoden, wo es aus der Sicht von Fatima oder Walter erzählt wird. Dies mochte ich sehr, denn sie passen erstens gut ins Bild und zweitens auch in die Situationen, bei denen der Wechsel statt findet.
Grundsätzlich ist jedoch Anna diejenige, die aus der Ich- Perspektive erzählt.
Wie auch im ersten Teil, ist es flüssig und durchweg verständlich zu lesen. Mir hat es wieder sehr viel Freude beim Lesen bereitet, sodass ich sehr zügig durch dieses Buch gekommen bin.

Zu den bestehenden Charakteren, kommen noch eine Hand voll Nebencharaktere hinzu.
Anna ist auch weiterhin ein toller Charakter. Jedoch gibt es den einen oder anderen Moment, in welchem sie mich etwas nervte. Ich gehe jedoch davon aus, dass es geschuldet ihrer Situation, ein Verhalten ist, das extra so dargestellt wurde. Sie macht eine kleine Entwicklung durch. Durch die Verunsicherungen im ersten Band der Reihe, hat sie an dem einen oder anderen Gedanken zu knabbern. Sie wird jedoch immer erwachsener zum Buchende hin, was mir sehr gefällt. Ich hoffe diese Entwicklung hält auch noch in Band drei an.
Sebastiano ist, trotz das er einer der Hauptcharaktere ist, relativ unscheinbar geworden. Ihn gibt es, er macht auch was und er liegt Anna sehr am Herzen, aber mir hat er in der Geschichte insgesamt irgendwie gefehlt. Wie gesagt, er war dabei, aber im Vergleich zu anderen Charakteren, wirkte er für mich unrelevanter. Er war für mich eher der Wachhund von Anna, als der heldenhafte Sebastiano von Band eins. Auch das Ende trug zu diesem Gedanken bei. Die Dynamik zwischen Anna und Sebastiano war am Anfang auch recht schleppend. Es hat sich zwar gebessert und zum Ende hin hat es sich wieder komplett eingespielt, aber gerade am Anfang war ich leider etwas argwöhnisch, ob es noch besser wird.
Wo mir Sebastiano fehlte, waren Ole und Fatima viel deutlicher vertreten. Beiden Charakteren wurde mehr Tief gegeben und auch der Beziehung zueinander wurde mehr Raum gegeben. Leider wiederholen sich manche Sequenzen, wo ich ab und an dachte „Nicht schon wieder!“. Dennoch fand ich es toll, dass beide Charaktere näher gebracht wurden.
Fatima, die Fashion Bloggerin, weiß was sie will und ist sich ihrer Reize bewusst. Ich finde es nur etwas kritisch, dass sie sich Kerlen so anbiedert. Das führe ich zurück auf ihre damalige Umgebung, wo sie groß geworden ist - sie kennt es wohl nicht anders. Ich hoffe jedoch, dass Anna ihr die Emanzipation etwas näher bringt.
Ole ist ganz der Wikinger, der mit Axt und purer Kraft versucht Fatima für sich zu begeistern. Er hatte mir im ersten Band so gut gefallen. In diesem Band waren aber zu viele Sätze dabei, die mich seinen Charakter kritisch sehen. Ich weiß, er ist ein Wikinger und von heute auf morgen ist die Einstellung zu Frauen vielleicht nicht unbedingt zu ändern, aber ich fand es diesmal einfach zu viel des Guten.
Fox fand ich von Anfang an recht komisch und habe ihn am Ende richtig gehasst.

Die Story beginnt recht harmlos, bis Anna auf einen Fremden trifft und ein Spiel auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf. Die Spielregeln – reist mit eurer Truppe in 80 Tagen um die Welt im Jahre 1873 und schließt Portale, die durch ein Rätsel erreichbar werden.
Der Einsatz ist für beide Seiten enorm.
Liebe, Intrigen und viel Action ist in diesem Band vorhanden. Zudem lernt man etwas über die Zeit im Jahr 1873 und hat sogar etwas, was man nachschauen kann (Spoiler: z.B. Die Oceanic hat wirklich existiert. Man kann nachschauen, was mit ihr in der zweiten Variante passierte. Die erste Variante kann natürlich nicht vorhanden sein. Ich finde, das ist ein super Beispiel, für die Verknüpfung unsere Realität mit der im Buch!).
Die Story hat auch dieses mal sehr viel Konfliktpotential, welches man am Anfang vielleicht gar nicht wirklich abschätzen kann. Ich hätte gerne noch mehr über die Länder erfahren, wo die Truppe entlang gekommen ist. Gerade Singapur und Honkong hätten prima Kulissen abgegeben. Zum Ende hin wurde es immer spannender und ich habe dann wirklich die letzte Hälfte des Buches an einem Tag verschlungen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.

Insgesamt fand ich die Charaktere im Vergleich zu Band eins etwas schwächer. Dafür fand ich die Story, besonders zum Ende hin, wesentlich spannender und interessanter. Ich hoffe, ich komme dazu auch Band drei lesen zu können. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Allen, die Band eins gelesen haben und es gut fanden, sollten auch zu Band zwei greifen. Band zwei ist zwar für sich abgeschlossen, man würde jedoch sehr vieles nicht verstehen, wenn man nicht mindestens Band eins dieser Reihe gelesen hat. Zeitenzauber ist für beide Bücher dieser Reihe nicht notwendig. Man versteht im Grund alles, ohne Zeitenzauber gelesen zu haben.

Bis dann, 
Flidra
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