Hallöchen ihr Lieben
und ein frohes neues Jahr 2020!
Ziemlich verspätet, obwohl ich es schon etwas länger gelesen hier liegen hatte, kommt die erste Rezension für dieses Jahr!
und ein frohes neues Jahr 2020!
Ziemlich verspätet, obwohl ich es schon etwas länger gelesen hier liegen hatte, kommt die erste Rezension für dieses Jahr!
Mirage - Die Schattenprinzessin

Inhalt:
In
einer fernen Welt: Amanis Heimatplanet Cadiz ist seit Langem grausam
unterdrückt vom Volk der Vath, das aus einer fremden Galaxie
gekommen ist. Ausgerechnet am Festtag von Amanis Erwachsenwerden
tauchen plötzlich Kampfroboter auf und entführen sie an den Hof des
Vath-Königs. Als Amani dessen einzige Tochter sieht, versteht sie
schlagartig, warum: Sie ähnelt Prinzessin Maram wie ein eineiiger
Zwilling. Der perfide Plan: Die Prinzessin ist allgemein verhasst,
also soll Amani in gefährlichen Situationen als ihr Double
einspringen. Jeder Versuch, sich der tödlichen Aufgabe zu entziehen,
wird im Keim erstickt. Amani ist verzweifelt – bis sie den ebenso
gutaussehenden wie klugen Prinzen Idris trifft. Er scheint als
einziger zu sehen, dass die Prinzessin verändert ist. Doch Idris ist
niemand anderes als Marams Verlobter, und je näher Amani ihm kommt,
desto gefährlicher wird ihr Spiel mit dem Feuer.
Länge: 369 Seiten
Autor/in: Somaiya Daud
Verlag: heyne > fliegt
Preis: HC 15,-€ | EB 11,99 €
ISBN: 978-3-453-27130-2
Erster Eindruck:
Sci-Fi, und Königreich klang für mich wirklich nach etwas, was mir wirklich Spaß machen könnte beim lesen. Ich lese leider viel zu selten Sci-Fi!
Sci-Fi, und Königreich klang für mich wirklich nach etwas, was mir wirklich Spaß machen könnte beim lesen. Ich lese leider viel zu selten Sci-Fi!
Fazit: Gute Basics, verliert
sich aber in Details.
Vorab: Ich habe das Buch als
Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag bekommen im Austausch für eine
offene und ehrliche Meinung zum Buch.
Das Cover ist in meinen Augen recht schlicht, lediglich die Farbe fällt auf. Ich habe wenig Lila Bücher im Schrank, daher ist das Buch alleine deshalb ein kleiner Blickfang im Regal. Das Muster und die Kombination mit dem gelbgoldenen Ton, erinnert mich irgendwie an Zeichen aus Wüstenländern. Daher ist das Cover auch wirklich gelungen, denn wir befinden uns auf solchen Planeten.Ein besonderer Hingucker ist das buch unter dem Schutzumschlag, denn auch dot ist es lila und gemustert!
Das Cover ist in meinen Augen recht schlicht, lediglich die Farbe fällt auf. Ich habe wenig Lila Bücher im Schrank, daher ist das Buch alleine deshalb ein kleiner Blickfang im Regal. Das Muster und die Kombination mit dem gelbgoldenen Ton, erinnert mich irgendwie an Zeichen aus Wüstenländern. Daher ist das Cover auch wirklich gelungen, denn wir befinden uns auf solchen Planeten.Ein besonderer Hingucker ist das buch unter dem Schutzumschlag, denn auch dot ist es lila und gemustert!
Die Geschichte wird uns von einem
Ich-Erzähler aus der Sicht von Amani erzählt. Ich fand diese
Erzählweise wichtig, um Unsicherheiten und Gedanken direkt von Amani
mitgeteilt zu bekommen, denn diese muss ja die Prinzessin spielen und
täuscht rein äußerlich jeden. Ich fand den Schreibstil an gewissen
Stellen ruckelig und zwar immer dann, wenn sich die Geschichte in
Details verliert. Es ist immer sehr schwer das genaue Maß an
Beschreibung der Umwelt und dem Plot zu finden. In meinen Augen
überwog bei vielem die Beschreibung. Während ich die eine oder
andere Beschreibung las, habe ich teilweise vergessen, was ich vorab
gelesen hatte.
Zusätzlich dazu, erschwerten mir die Namen das flüssige lesen. Es wurden so viele Personen benannt und man wurde direkt damit konfrontiert, sodass ich erst einmal eine Zeit brauchte, die Personen einzusortieren. Für solche Fälle habe ich immer gerne eine kurze Übersicht am Ende des Buchs, mit der kurzen Info zur Beziehung zum Hauptcharakter z.B.. Dennoch war es auf keinen Fall eine Katastrophe, es machte es nur schwer das Buch wirklich in einem Rutsch zu lesen.
Die anfänglichen Bedenken, Begriffe, die nicht üblich sind, nicht zu verstehen, wurden nicht bestätigt.
Ein Mädchen, dass der Prinzessin gleicht wie ein Ei dem anderen, muss sich ihren Weg erkämpfen. An sich ist es nicht unbedingt etwas neues. Die Verpackung allerdings gefiel mir doch recht gut, denn in dem Fall hebt sich diese Geschichte in eine andere Welt, die mehr mit dem Weltraum und den Reisen zu tun hat.
Wir haben viele Themen, die auf uns hereinprasseln. Liebe, Freundschaft, Feindschaft, Rebellion, Mut, Selbstvertrauen und was wäre das Ganze, wenn man nicht eine Unterdrückungsproblematik mit einbaut. Wie diese Ganzen Begriffe zusammenhängen, müsst ihr natürlich selber nachlesen.
Es sei jedoch so viel gesagt, dass Amani als Double der Prinzessin einige Probleme hat, die nichts mit ihrer Rolle zu tun haben, sondern mit dem Verlobten der Prinzessin.
Ihr seht, sehr viel explosives Material.
Was ich jedoch sehr kritisch beäugt habe ist, wie auch vorab erwähnt, der Detailreichtum. Klar, ich will als Leser wissen wo ich bin, aber nicht, um es mal auf die Spitze zu treiben, wie viele Steine um einen herum sind, welche verschiedenen Farben diese haben und noch weniger wie sie alle konkret liegen, außer, es ist wichtig für den Plot. Ich fand an vielen Stellen ziemlich schade, wie der Plot dadurch gelitten hat, das zu viel beschrieben wurde. Ich hätte einige Beschreibungen gekürzt und stattdessen einige Charaktere vielleicht etwas mehr Leben gegeben.
Amani, ein schlichtes „Dorfmädchen“, wird entführt und soll plötzlich die Prinzessin spielen, deren Herrschaft sie hasst. Klar, dass sie alleine dadurch eine Entwicklung durch macht. Zu Anfang empfand ich sie ziemlich vorsichtig und leider auch etwas dösig. Dies ändert sich, als sie Idirs kennenlernt und merkt, dass ihre Mission ins wanken kommt. Sie wird lebendiger, frecher und kampflustiger. Endlich bietet sie auch der Prinzessin die Stirn.
Die Prinzessin, Maram, ist am Anfang wirklich sehr unsympathisch eingeführt worden. Man hatte als Leser wirklich ein Hassgefühl für diese Person, entwickelt. Dies ist natürlich beabsichtigt, denn je weiter das Buch voran schreitet, kommt man auch diesem Charakter nahe und man kann einiges besser verstehen.
Zusätzlich dazu, erschwerten mir die Namen das flüssige lesen. Es wurden so viele Personen benannt und man wurde direkt damit konfrontiert, sodass ich erst einmal eine Zeit brauchte, die Personen einzusortieren. Für solche Fälle habe ich immer gerne eine kurze Übersicht am Ende des Buchs, mit der kurzen Info zur Beziehung zum Hauptcharakter z.B.. Dennoch war es auf keinen Fall eine Katastrophe, es machte es nur schwer das Buch wirklich in einem Rutsch zu lesen.
Die anfänglichen Bedenken, Begriffe, die nicht üblich sind, nicht zu verstehen, wurden nicht bestätigt.
Ein Mädchen, dass der Prinzessin gleicht wie ein Ei dem anderen, muss sich ihren Weg erkämpfen. An sich ist es nicht unbedingt etwas neues. Die Verpackung allerdings gefiel mir doch recht gut, denn in dem Fall hebt sich diese Geschichte in eine andere Welt, die mehr mit dem Weltraum und den Reisen zu tun hat.
Wir haben viele Themen, die auf uns hereinprasseln. Liebe, Freundschaft, Feindschaft, Rebellion, Mut, Selbstvertrauen und was wäre das Ganze, wenn man nicht eine Unterdrückungsproblematik mit einbaut. Wie diese Ganzen Begriffe zusammenhängen, müsst ihr natürlich selber nachlesen.
Es sei jedoch so viel gesagt, dass Amani als Double der Prinzessin einige Probleme hat, die nichts mit ihrer Rolle zu tun haben, sondern mit dem Verlobten der Prinzessin.
Ihr seht, sehr viel explosives Material.
Was ich jedoch sehr kritisch beäugt habe ist, wie auch vorab erwähnt, der Detailreichtum. Klar, ich will als Leser wissen wo ich bin, aber nicht, um es mal auf die Spitze zu treiben, wie viele Steine um einen herum sind, welche verschiedenen Farben diese haben und noch weniger wie sie alle konkret liegen, außer, es ist wichtig für den Plot. Ich fand an vielen Stellen ziemlich schade, wie der Plot dadurch gelitten hat, das zu viel beschrieben wurde. Ich hätte einige Beschreibungen gekürzt und stattdessen einige Charaktere vielleicht etwas mehr Leben gegeben.
Amani, ein schlichtes „Dorfmädchen“, wird entführt und soll plötzlich die Prinzessin spielen, deren Herrschaft sie hasst. Klar, dass sie alleine dadurch eine Entwicklung durch macht. Zu Anfang empfand ich sie ziemlich vorsichtig und leider auch etwas dösig. Dies ändert sich, als sie Idirs kennenlernt und merkt, dass ihre Mission ins wanken kommt. Sie wird lebendiger, frecher und kampflustiger. Endlich bietet sie auch der Prinzessin die Stirn.
Die Prinzessin, Maram, ist am Anfang wirklich sehr unsympathisch eingeführt worden. Man hatte als Leser wirklich ein Hassgefühl für diese Person, entwickelt. Dies ist natürlich beabsichtigt, denn je weiter das Buch voran schreitet, kommt man auch diesem Charakter nahe und man kann einiges besser verstehen.
Idirs war mir von Anfang an
suspekt. Wahrscheinlich, weil ich einfach seine Art grundlegend nicht
gemocht habe. Er ist für ich einfach zu freundlich, zu naiv und zu
unbedarft gewesen, als dass ich ihn charakterlich attraktiv gefunden
hätte. Daher war eher leider kein „Bookboyfirend“-Material. Im
laufe der Geschichte wurde er mir etwas sympathischer, aber nur, weil
er sich Amani gegenüber so liebevoll verhielt.
Es kamen noch einige mehr Charaktere vor, leider jedoch für meinen Geschmack viel zu oberflächlich beschreiben. Wenn die Autorin hier mehr angesetzt hätte und sich bei dem Worldbuilding etwas zurück genommen hätte - alleine schon, weil das Buch ja mit nicht mal 400 Seiten recht kurz ist - wäre es wohl deutlich besser gewesen.
Es kamen noch einige mehr Charaktere vor, leider jedoch für meinen Geschmack viel zu oberflächlich beschreiben. Wenn die Autorin hier mehr angesetzt hätte und sich bei dem Worldbuilding etwas zurück genommen hätte - alleine schon, weil das Buch ja mit nicht mal 400 Seiten recht kurz ist - wäre es wohl deutlich besser gewesen.
Insgesamt muss ich sagen, dass
mich das Buch interessiert hat, es aber über die Seiten hinweg
einiges abgenommen hat. Zum Schluss hat es mich wieder etwas mehr
gepackt, aber so ganz wollte es mich dennoch nicht einnehmen.
Dadurch, dass es ein Debut ist, sollte man das Buch jedoch nicht ganz
so schlimm betrachten. Der zweite Band kommt erst Ende 2020 auf
englisch heraus.
Wem würde ich das Buch empfehlen
?:
Fans der Reihe Herrscherin der tausend Sonnen, werden sich für dieses Buch sicherlich begeistern können. Anspruchsvolle Sci-Fi Leser werden wohl etwas enttäuschter sein.
Fans der Reihe Herrscherin der tausend Sonnen, werden sich für dieses Buch sicherlich begeistern können. Anspruchsvolle Sci-Fi Leser werden wohl etwas enttäuschter sein.
Bis dann,
Flidra
