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The Kissing Booth


Hallöchen ihr Leseratten,

heute habe ich euch eine süße Liebesgeschichte mitgebracht, die der eine oder andere von euch sicher schon kennt. Daher wird die ganze Rezension in Gänze kürzer ausfallen, als üblich. Ab und an werde ich auf die Unterschiede zum Flim eingehen und es versuchen möglichst Spoilerfrei zu halten.


The Kissing Booth


Inhalt:

Ihrem besten Freund kann sie alles erzählen – mit einer Ausnahme …

Als die hübsche und beliebte Elle beschließt, für den Schulfasching eine „Kissing Booth“ einzurichten, denkt sie nicht im Traum daran, selbst einmal darin zu sitzen – und noch viel weniger, dass sie bald ihren ersten Kuss von Bad Boy Noah bekommt, dem großen Bruder ihres besten Freundes. Von da an steht ihr Leben Kopf. Denn Noah ist tabu, so hat sie es mit Lee vereinbart. Nicht so leicht durchzuhalten bei dem Jungen, auf den die ganze Schule steht. Aber kann das ein Happy End geben?


Seiten: 459 Seiten
Autor/in: Beth Reekles
Verlag: cbt
Preis: TB 9,99€ | EB 6,99€
ISBN: 978-3-570-31327-5


Lesezeichen:



Erster Eindruck:

Ich hab im Vorfeld den Film gesehen und gefeiert und war auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Film gespannt.


Fazit: Dramaqueen Elle

Vorab:
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.


Das Cover ist, wie die neuere Version aus dem englischen, mit den Darstellern des Films geschmückt. Es ist ganz gut gemacht, aber nicht wirklich was besonders und dem Gerne entsprechend.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Elle von einem Ich -Erzähler erzählt. Wie viele von euch wissen, mag ich diese Art des Erzählens am liebsten. Auch in diesem Buch zeigt sich wieder, das ein Wechsel der Protagonisten oder ein Er-/Sie- /Es- Erzähler bei weitem nicht dieses Ergebnis hätte liefern können. Man hat einfach einen guten Draht dazu, was Elle denkt und fühlt. Wörter und Sachverhalte sind klar und ohne großartige Schwierigkeiten zu erkennen. Die Übersetzer haben wirklich gute Arbeit geleistet. Das Buch lässt sich ohne Probleme fließend lesen. Wenn ihr noch keine Ahnung habt, welches Buch ihr in den Urlaub mitnehmen könnte, das hier wäre ein Kandidat dafür. Durch das leichte lesen und die sommerliche Atmosphäre, kann man sehr gut abschalten.

Viele kennen die Story schon durch den Film, aber für all diejenigen, denen die Handlung nicht bekannt ist, ein kleiner Überblick. Elle ist am selben Tag wie Lee geboren, im selben Krankenhaus und die Mütter beider waren beste Freunde. So tun es auch Lee und Elle gleich und werden die besten Freunde, können über alles reden und sind praktisch unzertrennlich. Bis Elle der Kopf von Noah verdreht wird, der kein geringerer ist, als der Bruder von Lee.
Die Geschichte hat alles, was ein Teenie-Drama braucht. Liebe, Freundschaft, ein großes Problem, Familie und Schule. Ich fand die Geschichte im Buch leider etwas langatmiger, als sie es im Film war. Zumal ich die Problemstellung stellenweise zu übertrieben fand oder bin ich einfach nur zu alt, um es richtig zu begreifen ?

Elle war wirklich eine schwere Kost in dem Buch. Ich fand es teilweise ziemlich krass, was sie da für ein Drama um Dinge gemacht hat, die mit einem ernsten Gespräch vorab durchaus niemals so sehr ins negative gerutscht wären. Auch dieses flippige fand ich übertrieben. Der Charakter der Elle hat mir im Film sehr viel besser gefallen und mit ihr konnte ich dann auch mehr anfangen. Im Buch war sie mir stellenweise einfach zu anstrengend durch ihre Art, nichts zu erzählen.
Bei Lee war genau das Gegenteil der Fall. Er war, im Gegensatz zum Film. Sehr viel besonnener und natürlich reagierender als der Lee aus dem Film. Besonders die Anspielungen mit Noah und Elle am Anfang und im Verlauf der Geschichte machen deutlich, dass er nicht gekränkt gewesen wäre oder so was, wenn Elle mal mit ihm gesprochen hätte.
Noah ist und bleibt einfach ein Bad Boy. Im Film fand ich ihn noch ein bisschen heißer, was wohl am Schauspieler lag. Eigentlich war er im Film so wie im Buch recht gleich aufgezogen. Seine Probleme und seine Charakterzüge wurde im Film übernommen. Das einzige, was mir im Buch dann doch besser gefallen hat, ist die Ausführlichkeit seiner Probleme ,was z.B. die Wahl der Uni oder den Druck von Daheim betrifft.

Insgesamt finde ich, dass das Buch ein netter Zusatz zum Film ist. Falls man den Film noch nicht gesehen hat, sollte man unbedingt erst das Buch lesen, denn der Film wirkt an manchen stellen doch wirklich recht aus der Luft gegriffen (z.B. das erste Mal).


Wem würde ich das Buch empfehlen ?:


Wer Geschichten wie „ To all the boys I've loved before“ oder im allgemeinen gerne Teenie-Dramas liest, der wird sich mit dem Buch sehr gut unterhalten fühlen. Erotikfans können mit dem Buch so gut wie nichts anfangen.


Bis dann,
Flidra

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H.O.M.E. - Das Erwachen

Hallöchen ihr Lieben
heute will ich euch ein Buch vorstellen, welches mich doch recht überrascht hat.

H.O.M.E. - Das Erwachen


Inhalt:

Erwacht aus einem perfekten Traum?

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

Seiten: 448 Seiten
Autor/in: Eva Siegmund
Verlag: cbt Verlag
Preis: BO 13,-€ | EB 9,99€
ISBN: 978-3-570-31230-8



Lesezeichen:



Erster Eindruck:

Vom Cover und der Inhaltsangabe her, wusste ich nicht, ob mich ein Sci-Fi Abenteuer erwartet.
Das Cover zeigt aber unter anderem auch den Berliner Fernsehturm und daneben futuristische Gebäude. Ich hab mich zu Anfang auf eine Zukunftsversion von Berlin eingestellt..

Fazit: Überraschend aktuelle Themen

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Wie oben erwähnt, zeigt das Cover eine mögliche Zukunftsversion von Berlin . Das Cover ist aber wie eine Spielkarte gestaltet, die auf der unteren Seite, richtig herum, Berlin zeigt und oben, falsch herum, ein großes Gebäude, das wie ein Schloss aussieht. Während ich das Buch gelesen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr dieses Cover zum Inhalt des Buchs passt.

Uns wird die Geschichte in der Ich- Perspektive vorwiegend aus der Sicht von Zoë erzählt. Ab und an gibt es kurze Kapitel in unregelmäßigen Abständen, die aus der Sicht der „Gegner“ verfasst sind. Der Schreibstil ist sehr dynamisch und flüssig, weswegen sich das Buch recht zügig lesen lässt. Das Worldbuilding ist soweit recht gut, denn ich konnte mir beim lesen alles vorstellen und auch eine Zukunftsversion in der Art und Weise scheint nicht mal wirklich unrealistisch. Insgesamt war ich vor allem am Schluss vom Stil begeistert, denn als man weiter in die Geschichte gezogen wurde, wurde es beim lesen automatisch schneller. Es gibt so viele Bücher, bei denen dies nicht gelingt.

Zoë hat alles in ihrem Leben. Sie ist erfolgreich, bei allen beliebt und Jonah. Doch was, wenn all das keiner Wirklichkeit entspricht ? Was, wenn du aufwachst und plötzlich bist du im Krankenhaus, abgemagert, in einer anderen Stadt und hast plötzlich eine Familie, wovon du nicht ein Mitglied kennst.
Ja, genau das ist Zoë passiert. Nicht nur, das sie aufwacht und einem neuen Leben „gefangen“ ist, nein, sie ist auch in einer anderen Welt gefangen. Es herrscht Wasserknappheit und große Armut. Auch ihre Familie ist davon betroffen, selbst wenn es ihnen noch besser geht als den einen oder anderen. Die Geschichte ist sehr kompakt und ich könnte mir gut und gerne vorstellen, dass man sogar noch mehr in diese Welt hätte investieren können. Ich hätte gerne noch viel, viel mehr über die gesellschaftlichen Probleme erfahren. Es gibt einen zweiten Band, wo ich nicht sicher bin, ob dieser in Gänze das aufgreift, was ich darüber lesen wollen würde. Dennoch empfand ich das Buch alles andere als „zu wenig“ oder „überladen“. Es war ein Maß an Informationen, welches mich neugierig zurückgelassen hat.
Thematisch gesehen, gibt es zwei Problempunkte, die es auch in unserer jetzigen Gesellschaft gibt. Auf der einen Seite, ganz klar, die Wasserknappheit. Vor ein paar Tagen konnte man überall lesen, das wir jetzt schon auf "Pump" leben. Natürliche Ressourcen werden immer weniger und dennoch treibt es die Menschheit weiter und diese im Buch dargestellte Realität, könnte uns auch treffen, wenn wir Wasser als selbstverständlich nehmen und es so nutzen und verschwenden, wie wir es heute tun. Daher ist der Aspekt, wie sich den Menschheit mit Wasserknappheit entwickelt, sehr interessant gewählt.
Der zweite Aspekt ist deutlich schwieriger zu greifen. Wir Leben in einer Zeit, in der wir eine Brille aufsetzen und in eine 3D Welt abtauchen können. Nur wo das alles hinführt, das ist noch nicht ganz absehbar. In diesem Buch wird eine sehr krasse Art und Weise dargestellt, wie ein Gehirn manipuliert werden kann. Ich fand es teilweise erschreckend, dass es durchaus so weit gehen könnte.
Ich will euch aber nicht zu viel vorweg nehmen. Es lohnt sich aber zu lesen, wenn man sich für diese Themenschwerpunkte interessiert.

Zoë... Ja, Zoë hat mir am Anfang etwas Probleme bereitet. Sie war nicht ganz einfach. Sie war recht von sich eingenommen und akzeptierte zu Anfang rein gar nichts. Ich konnte aber Verständnis dafür aufbringen, dass sie in eine Situation geraten ist, die sie völlig aus ihrem Leben gerissen hat. Im Verlauf der Geschichte bessert sich ihr Charakter und ich war am Ende wirklich überrascht, dass ich die starke Entwicklung, als völlig natürlich ansehen konnte. Der einzige Kritikpunkt hier, war dieses zwanghafte festhalten an Jonah. Vielleicht hängt das auch mit dem Altersunterschied von ihr und mir zusammen, aber ich konnte an manchen Stellen nur den Kopf schütteln.
Tom war der große Bruder, den ich mir immer gewünscht hätte. Jemand der einen beschützt und gleichzeitig genügend Freiraum gibt. Auch wenn er zum Schluss immer weniger einsetze hatte, ist er eine sehr wichtige Person in diesem Buch. Er ist der einzige in der Familie, den Zoë irgendwie erkennt und mit dem eine Bindung aufbaut. Ich empfand ihn als sehr angenehm und bedacht.
Kip ist ein Freund von Tom, den Zoë anziehend findet. Seinen Charakter würde ich insgesamt als sehr neugierig bezeichnen. Er ist in manchen Situationen verschlossen, wenn es um seine Familie und Vergangenheit geht. Öffnet sich aber Stückchen für Stückchen Das was mich an ihm gestört hat, war die irgendwie plötzliche Bindung zwischen ihm und Zoë. Nach gefühlt ein paar Stunden, waren die beiden so gut wie die besten Freunde. Das hat mich leider etwas abgeschreckt und ihn als „Boyfriend“- Material anzusehen.
Weitere Charakter müsst ihr beim Lesen selber entdecken. Aber alles in allem finde ich die Charaktere gut ausgearbeitet, wenn auch die Welt etwas mehr bietet.

Insgesamt hat mich die Story und das Setting echt umgehauen, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe. Die Charaktere waren dagegen nicht unbedingt etwas neuartig, aber dennoch in Ordnung. Ich werde mir demnächst den zweiten Band bestellen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Fans von Dystopien werden hier auf ihre Kosten kommen. „Die Bestimmung“ oder „Tribute von Panem“ war euer Ding? Dann wird dieses Buch euch wirklich mitreißen, denn es ist eine ähnliche Mischung.


Bis dann,
Flidra






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Laqua


Hallöchen ihr Lieben !

Heute stelle ich euch ein Kinderbuch vor, welches sowohl für jung, als auch für alt geeignet ist. Dieses Buch habe ich innerhalb einer Leserunde mit Lena und Ney gelesen – danke ihr beiden süßen Bücherwürmer!

Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel
Inhalt:


Ein gruseliger, zugiger alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter. Na großartig! Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht die Sache für die beiden Geschwister auch nicht besser. Als dann auch noch ihre Großkusine Sara verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein fantastisches Abeneuer, das seinesgleichen sucht.

Seiten: 384 Seiten
Autor/in: Nina Blazon
Verlag: cbt
Preis:  TB 9,99€ | EB 8,99€

Lesezeichen:

Erster Eindruck:

Das Cover spielt viel darauf an, dass es um Wasser gehen wird. Ich hatte bis dato nie was von Nina Blazon gelesen und nur Gutes gehört. Daher, bin ich mit doch mit einigen Erwartungen heran gegangen.

Fazit: Moment – war das wirklich ein Kinderbuch?!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover finde ich in dem Blauton wirklich schön gelungen. Es ist vielleicht keins, was mir auf den ersten Blick aufgefallen wäre, aber durch den Klappentext, bin ich dann doch noch überzeugt worden. Es ist recht schlicht und bis auf den Titel, ist auf dem Cover nicht unbedingt etwas auffällig. Das Cover der Hardcoverausgabe ist komplett anders und zeigt viel mehr über die Story. Bei dem Hardcover gefällt mir die Farbgebung aber nicht, da ist mir die Taschenbuchausgabe lieber.

Die Geschichte wird uns aus zwei Sichten in Form eines Er-/Sie-/Es- Erzählers erzählt. Zum einen aus der Sicht von Kristina, unserem Hauptcharakter, und dem Antagonisten, dessen Namen wir im Laufe der Geschichte erfahren. Beide Sichten sind optisch im Buch getrennt und für den Leser deutlich sichtbar. Während Kristinas Sicht ganz schlicht in Standardschrift und weißem Hintergrund abgelichtet wird, wird die Sicht des Antagonisten immer auf einem rauchigen Hintergrund mit kursiver Schrift und einer Gondel abgebildet. Diese Dinger erkennt man als Leser im Verlauf der Geschichte wieder und empfindet sie immer passender.
Der Schreibstil ist recht flüssig und verständlich, bis auf die eine oder andere Eigenart, die mir aufgefallen ist und mich etwas im Lesefluss gestört hat. Zum einen, wird besonders am Anfang ständig ein italienisches Wort oder ein italienischer Satz benutzt und im nächsten Moment direkt übersetzt. Man mag dadurch dieses „venezianische Feeling“ bekommen, mich hat es nur gestört, weil es doppelt gemoppelt war. Dann hatte ich auch immer wieder das Problem, dass die Perspektive der Autorin ein Schnippchen geschlagen hat, denn ständig war etwas von „Kristina hat dies“, „Kristina hat das“, „Kristina macht jenes“ oder „Kristina sah das“ zu lesen. Diese Häufung ist immer eine der Gefahren bei diesem Erzähler, der einen negativen Eindruck hinterlassen kann. In diesem Fall konnte das Buch diese Art gerade eben noch vertragen. Dennoch gibt es für diese Aspekte leider einen Abzug bei der Bewertung.
Insgesamt muss man der Autorin zu Gute halten, dass sie einige Stellen dennoch bildhaft und sprachlich schön gestaltet hat, sodass der Erzählstil im Ganzen in Ordnung ist.

Kristina, die über Weihnachten mit ihrem Bruder, ihrer Tante und ihrer Uroma im Hotel ihrer Uroma in Vendig ihre Ferien verbringen muss, wirkt zu Anfang überhaupt nicht begeistert. Ihre Uroma ist eine grausige alte Schreckschraube und arbeiten darf sie auch noch. Während sie am Abend zusammen saßen, entdeckt Kristina am Fenster eine gruselige Gestalt, die ihre Fassade hochklettert und auch sonst, scheint das Hotel von Geistern heimgesucht zu werden. Einige Dinge von Jan werden geklaut und als Kristina und Jan , den vermeintlichen Täter schnappen, stellt dieser sich als Pippa heraus, die Schwester von Luca. Beide gehören der Familie Pezzi an, die sich ja so gar nicht mit ihrer verstehen, aber geklaut hat Pippa nichts und auch sonst sind die beiden doch irgendwie Kinder, die vollkommen okay sind, oder? Wer hat also Jans Sachen gestohlen, sind wirklich Geister unterwegs?
Soweit die Geschichte und zwei Fragen, die uns die ganze Geschichte über verfolgen. Das malerische Venedig dient hierbei als Kulisse eines interessanten Abenteuers, in dem sämtliche Familienangehörige eine Rolle spielen. Es ist zwar ein Kinderbuch bzw. ab 10 Jahren geeignet, doch an manchen Stellen war ich so verwundert, dass es sich wirklich ein Kinderbuch sein soll. Die Geschichte folgte einem klaren Ziel, hatte so viel Spannung, Fantasie und den nötigen Schuss an Einzigartigkeit. Am Anfang war ich zwar doch recht skeptisch, denn Venedig, Gondeln , Magie – klingt nach Zeitenzauber. Dann hat Kristina auch noch das kratzen am Nacken, wenn etwas passiert? Dennoch kann ich euch sagen, dass diese Geschichte eine ganz andere ist! Es dreht sich zwar auch um einiges in der Vergangenheit und es wird auch das eine oder andere davon erzählt, aber hier geht es weder um irgendwelche Portale, noch darum die Welt zu retten. Es ist eine Geschichte, die viel mehr von der Magie der Stadt, den wunderschönen Schauplätzen und den tollen Charakteren lebt. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Konflikt, der wirklich gut und angemessen in die Geschichte verwoben wird, sodass es nicht nur um die Vergangenheit oder die Magie geht. Insgesamt, hat das Buch also inhaltlich eine menge tolles zu bieten. Mir fiel es immer schwerer von Kapitel zu Kapitel nur die abgesprochenen Leseabschnitte zu lesen.

Kristina ist ein Mädchen, dass am Anfang sehr emotional und intuitiv handelt ohne viel nachzudenken. Sie ist nun mal noch nicht erwachsen und ab und an ist es natürlich etwas leichtsinnig, was sie vor hat. Zuerst will sie auch nicht unbedingt wahr haben, dass etwas übernatürliches dahinter stecken könnte, kommt aber doch recht schnell dahinter und lässt sich auf das ganze Abenteuer ein. Anders wie in vielen Büchern ist sie nicht die „Auserwählte“, was mir an ihrem Charakter besonders gut gefallen hat. Sie will sich weder in den Vordergrund drängen, noch will sie alle Aufmerksamkeit.
Ähnlich ist ihr Bruder Jan. Er leidet sehr darunter, dass die Mutter von ihm und Kristina bei seiner Geburt gestorben ist und fragt sich ständig, was wäre, wenn es ihn nicht geben würde. Der Konflikt, den er mit sich trägt, rund um seinen eigenen Wert wird am Ende wirklich toll gelöst und daher bin ich wirklich begeistert von dieser Entwicklung.
Pippa und Luca sind beides Charaktere, die ich wirklich gut leiden konnte, denn trotz ihres Unglücks geben sie nicht auf. Sie kämpfen weiter, was mir besonders Luca sympathisch gemacht hat. Man merkt jedoch, er besitzt eine gewisse Engstirnigkeit und durch die Schicksalsschläge versucht er immer besonders erwachsen zu wirken.
Weitere Charaktere wie Sara , will ich nicht beschreiben, weil es sonst spoilern könnte. Dennoch finden selbst Nebencharaktere Platz und sind toll ausgearbeitet. Erstaunlich für ein Kinderbuch fand ich auch die Ernsthaftigkeit und die Herangehensweise der einzelnen Charaktere.

Insgesamt macht diese Geschichte Lust auf mehr! Ich würde unglaublich gerne demnächst ein Buch der Autorin lesen, welches sie für erwachsene Leser geschrieben hat.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Fans von Venedig und Zeitenzauber, sowie Rubinrot, werden dieses Buch verschlingen. Auch wenn es ein Kinderbuch ist, so hat es mich mit weit über 20 Jahren begeistern können!
Erotik oder große Liebesgeschichten sollte man, was auch irgendwie klar ist, nicht erwarten.

Bis dann, 
Flidra

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Morgen lieb ich dich für immer

Hallo ihr Lieben!

Starten wir direkt mit einem Buch, dass euch das Herz stehlen wird?!

©cbtVerlag
Morgen lieb ich dich für immer(The Problem with Forever)Inhalt:
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Seiten: 545
Verlag: cbt
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Preis: Broschiert 12,99 € / EBook 9,99€
Bei Amazon bestellen
Beim Verlag bestellen

Lesezeichen :

Fazit:
Maus? Maus! Maus.

Vorab: Ich habe das EBook als Rezensionsexemplar von dem cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrlich Meinung zum Buch.

Das Cover konnte mich leider nicht überzeugen. Es hat leider nicht das gewisse etwas. Es ist bunt, es ist auffällig, aber eben nicht meins. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es einigen gefallen hat. Leider konnte ich kein eigenes Foto machen, da ich es als EBook bekommen hatte.

Es ist in der Ich- Perspektive geschrieben worden, was uns einen guten Einblick in Mallorys Gedankenwelt liefert. Es ist, ganz wie ein Young Adult Buch sein sollte recht flüssig geschrieben und man kann allem, was dort geschieht durch Mallorys Augen gut folgen. Durch den Ich- Erzähler bekommen wir einen guten Eindruck, was Mallory denkt und fühlt und nehmen ihre Person recht deutlich wahr. Ab und an schwächelt das Buch in der Hinsicht und Mallory wirkt recht einseitig. Bei der einen oder anderen Situation hätte ich mir gewünscht, das Mallory nicht ganz in die "Opferrolle" fällt. Rider ist ein süßer Kerl. Sein Beschützerinstinkt ist ab und an zu ausgeprägt, aber damit kann man wirklich leben. Zum Ende hin, weiß man dann auch wieso er so st.
Das, was mich sprachlich wirklich gestört war, war diese ständige Wiederholung von "Maus". Es war auf Dauer wirklich nervend wie oft das Wort benutzt wurde. Ich kann ja verstehen, dass an diesem Spitznamen viel hängt, aber man muss ihn doch nicht so oft wiederholen, oder? Ich weiß, dass es nach hinten raus ein wichtiges Element ist. Es war aber wirklich zu oft. Wenn es weniger vorgekommen wäre, hätte es diesen Effekt auch gehabt.

Der Inhalt umfasst eine Bandbreite and traurigen Ereignissen, die man sich für kein Kind der Welt wünscht. Man wächst in einer Pflegefamilie auf, die nur das Geld will, Gewalt ist an der Tagesordnung und bis auf ein weitere Pflegekind, hat man nur Erwachsene um sich herum, die sich gerne mal zu viel Alkohol gönnen. Diese Erlebnisse prägen einen und verändern die Art und Weise wie man lebt. Mallory und Rider sind beides Teenies, die eine solche Kindheit haben durch machen müssen und davon nachhaltig beeinträchtigt wurden. Die Geschichte beginnt vier Jahre, nachdem beide getrennt wurden und sich in der Schule zufällig treffen. Jeder der beiden hat etwas anderes in den letzten vier Jahren erlebt, aber keiner von ihnen hat den anderen vergessen. Diese ganzen Konflikte müssen nun Stück für Stück aufgearbeitet werden und was wäre ein Young Adult Buch, wenn es nicht auch um ein klein bisschen Liebe geht?
Ein Teil Gesellschaftskritik gibt es auch. Für mich selber sind Themen wie Gleichstellung und Vorurteile, wie z.B. woher man kommt oder wie vermögend man ist, wichtig. Dieser Aspekt wurde gut ausgeschrieben und das hat mich wirklich positiv überrascht.

Trotz einiger Schwächen, fand ich das Buch doch ganz gut. Müsste ich es bewerten ( Ich werde demnächst wohl ein Bewertungssystem für diese Seite einführen müssen.), wären es 3,5/5 Sternen. Insgesamt habe ich für das Buch wohl etwas länger gebraucht, weil man wirklich erstmal in Stimmung kommen musste, um dieses Buch zu lesen und es erst ca. ab Seite 100 Fahrt aufnimmt. Der Schluss war dann so, wie man es gerne die ganze Zeit gehabt hätte. Die Entwicklung der Charaktere zum Schluss, war mir dann doch zu plötzlich, da man die Entwicklung vorerst langsam bemerkt und in den letzten 80 Seiten ging es einfach mega schnell.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?

Young Adult und Drama Fans kommen bei diesem Buch voll auf ihre Kosten! Wer sich eine schnulzige Lovestory erhofft, wird hier enttäuscht, denn es ist trotz des Beziehungsaspekts, eher ein Buch gefüllt mit Drama und vielen Gesellschafts- und Teenieprobleme.
Falls ihr euch das Buch kauft oder bereits habt, wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

Bis zur nächsten Rezension

Flidra

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